Lieferkette Hamburger Hafen ergänzt Flüssigwasserstoff-Projekt von Daimler Truck

Aktualisiert am 03.11.2025 Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

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Daimler Truck, Kawasaki Heavy Industries – und jetzt der Hamburger Hafen: Die Unternehmen prüfen eine Lieferkette für flüssigen Wasserstoff. Weitere Partner sind gern gesehen.

Der Pilottruck  GenH2“ beim Betanken mit flüssigem Wasserstoff.(Bild:  Daimler Truck AG)
Der Pilottruck GenH2“ beim Betanken mit flüssigem Wasserstoff.
(Bild: Daimler Truck AG)

Im Juni 2024 haben Daimler Truck und Kawasaki Heavy Industries vereinbart, Optionen für eine Lieferkette für Flüssigwasserstoff zu prüfen. Jetzt kommt ein dritter Partner hinzu: die Hamburger Hafen und Logistik AG, HHLA. Entstehen soll eine zuverlässige und wirtschaftliche Lieferkette für grünen Flüssigwasserstoff – vom Hamburger Hafen in das europäische Hinterland. Zum Projekt zählen LH2-Terminals, große und mittelgroße Überseeverschiffung und das Speichern großer Mengen flüssigen Wasserstoffs.

Weitere Partner für Wasserstoff-Kette gesucht

In den kommenden Monaten geht es um die die logistischen Anforderungen für den Umschlag und Weitertransport per Straße und Schiene. Außerdem sollen weitere Unternehmen und Institutionen dem Konsortium beitreten – um so möglichst die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette abzudecken.

Der neue Partner HHLA verfügt über ein Logistik-Netzwerk, das sich von Seehäfen bis ins europäische Hinterland erstreckt. Das Unternehmen arbeitet zudem am Einsatz von Brennstoffzellen in Umschlaggeräten und im Schwerlasttransport.

Die Kawasaki-Gruppe will eine Wasserstoff-Lieferkette etablieren und damit Produktion, Transport, Lagerung und Nutzung abdecken.

Bestandteil sollen Flüssigwasserstoff-Schiffe verschiedener Größen sein, die bis zu 160.000 Kubikmeter flüssigen Wasserstoff transportieren können. Außerdem entwickelt das Unternehmen Infrastrukturkomponenten, wie Wasserstoffverflüssiger, Transportmöglichkeiten und Flüssigwasserstoffspeicher.

Tests der Brennstoffzellen-Lkw bei Speditionen

Daimler Truck will ab den frühen 2030er Jahren wasserstoffbetriebene Lkw für den europäischen Markt in Serie bauen. Im vergangenen September beendeten fünf Speditionen ein Testjahr mit dem Brennstoffzellen-Lkw „Mercedes-Benz GenH2“. Fahrerinnen und Fahrer legten in der Zeit über 225.000 Kilometer zurück.

Grüner Wasserstoff aus Abu Dhabi

Im Januar 2024 unterzeichneten Vertreter von Daimler Truck eine Absichtserklärung mit Masdar. Das Unternehmen mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten soll flüssigen grünen Wasserstoff nach Europa liefern, perspektivisch bis spätestens 2030.

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