Transparenz, Flexibilität, Skalierbarkeit: Das muss ein Automobilzulieferer heute von seiner IT-Infrastruktur erwarten. Für viele Unternehmen steht aktuell die Migration in die Cloud an – ein guter Zeitpunkt, um die Anforderungen an das ERP zu justieren.
Infor hat 3.600 Unternehmen in 14 Ländern zu den Anforderungen an eine IT-Plattform befragt.
(Bild: Infor™)
Die Automobilindustrie steht vor der größten Bewährungsprobe ihrer Geschichte. Neben akuten Belastungen wie Zöllen, hohen Energiekosten, gestörten Lieferketten, Materialengpässen und einer allgemein angespannten Marktlage muss sie den tiefgreifendsten Strukturwandel seit 125 Jahren bewältigen.
Die IAA 2025 hat eindrucksvoll gezeigt: Die Transformation zur Elektromobilität und zum „Software Defined Vehicle“ ist zudem ein fundamentaler Paradigmenwechsel. Er wird Marktanteile verschieben und Geschäftsmodelle radikal verändern. Für OEMs und Zulieferer bedeutet dies: Nur wer jetzt seine Organisation darauf ausrichtet und die Chancen des Umbruchs aktiv gestaltet, wird künftigen bestehen.
Die Software macht den Unterschied
In dieser Situation stellt sich für jeden Automobilzulieferer die Frage: Wie lässt sich angesichts der höheren Anforderungen an Flexibilität und Veränderungsgeschwindigkeit die nötige Stabilität und Zukunftsorientierung sicherstellen? Die Antwort: Zulieferer und OEMs brauchen eine hochstandardisierte IT-Plattform, die eine durchgängige und aktuelle Datenlage bereitstellt. Diese Basis erlaubt es ihnen, nicht nur schnell fundierte Entscheidungen zu treffen, sondern diese auch konsequent und zeitnah in allen Standorten gleichzeitig umzusetzen.
Das Ziel mag hoch gesteckt sein, aber es lässt sich erreichen. Das zeigt die Infor-Studie „How possible happens“, für die rund 3.600 Unternehmen in 14 Ländern befragt wurden. Das zentrale Ergebnis: Der strategische und umfassende Einsatz von durchgängiger Software sorgt für Wachstum und Stabilität und steigert damit den Unternehmenserfolg in einem sehr volatilen Umfeld.
Die Anforderungen an eine leistungsfähige Industrie-Cloud-Plattform
Aus der Sicht von IT-Experten mit Automotive-Background sollte eine IT-Plattform – genauer gesagt: eine ERP-Plattform –, die unter den gegebenen Umständen für Planungssicherheit und Transparenz sorgt, folgende Eigenschaften aufweisen:
Hohe, industriespezifische Funktionalität und innovative Features, standardisiert über die Cloud bereitgestellt und beständig erweitert
Durchgängigkeit über den gesamten (technischen und kaufmännischen) Prozess
Einfache Updates auf die neueste Version
Abbildung aller relevanten Abläufe (technisch/ kaufmännisch) als „Digitaler Zwilling“ der Prozesse, idealerweise in Echtzeit
Optimierung der aktuellen Prozesse/ Parameter (Maschinenauslastung, Durchlaufzeit…)
Kontinuierliche, KI-gestützte Langfrist-Optimierung der Prozesse
„Eingebaute“ Business Intelligence für die Planung sowie für schnellere und zielsicherere Entscheidungen
Flexibilität bei unvorhergesehenen Ereignissen
Einfache Handhabung, transparente Darstellung
Konnektivität zu Automotive-Standards wie z.B. EDI
Anpassbarkeit an kundenspezifische Anforderungen und Standards.
KI und GenAI – anpassbar an die individuellen Prozesse
Ein branchenspezifisches „Baukastensystem“ ist ein großer Vorteil
(Bild: Infor™)
Prozesse wie z.B. in der Rechnungslegung, im Qualitätsmanagement und in der Produktionsplanung mit KI zu realisieren und zu automatisieren, ist heute unabdingbar, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Und weil die Anforderungen an ein ERP-System in jedem Unternehmen anders sind, ist es ein großer Vorteil, wenn der Anbieter erstens ein branchenspezifisches „Baukastensystem“ von Funktionen bietet und zweitens bei Bedarf auf eine Library von relevanten AI Cases zurückgreifen kann. Auch um eigene Anforderungen mit möglichst geringem „Customization“ Aufwand schnell erstellen zu können.
Abschied von On-premise-Lösungen
Aus dem Anforderungsprofil ergibt sich, dass es sich bei der „Wunsch-IT“ um eine Cloud-Lösung handelt. Allein die Tatsache, dass Updates ihren Schrecken verlieren (sie werden automatisch aufgespielt) ist ein Grund, Abschied von On-premise-Lösungen zu nehmen, ebenso die einfache Skalierbarkeit ohne Rücksicht auf die eigene Hardware.
Die Vorteile eines Cloud-basierten ERP im Überblick:
Regelmäßige, branchenspezifische und automatisierte Updates over the air
Der Funktionsumfang wächst automatisch auf Zukunftsfeldern wie AI in wichtigen Handlungsfeldern wie z.B. Qualitätsmanagement in der Teileproduktion
Offene Schnittstellen, standardisiertes Reporting, hohe Governance Funktion und konsistent mit Kunden und Zulieferern, ohne aufwendige Anpassungen
Sehr viel geringerer Admin-Aufwand
Keine Investitionen in Hardware erforderlich
Zentrale „Source of truth“: eine hochstandardisierte und stabile Lösung, die allen Beteiligten standortübergreifend eine gemeinsame Plattform und eine einheitliche Sicht bietet
Markt- und regelkonform schon im Standard
Klare Zugangsrechte, am besten mit Mandantenfähigkeit
Der Wunsch wird Wirklichkeit – mit vertretbarem Aufwand
Infor erfüllt die vielfältigen Anforderungen an ERP im Automobilsektor
(Bild: Infor™)
Zugegeben: Das sind viele Anforderungen, aber der Anwender darf durchaus anspruchsvoll sein, denn sämtliche Eigenschaften und Vorteile werden von Infor erfüllt. Für bewährte ERP-Aufgaben und für Funktionen, die darüber hinausgehen, bietet Infor mit seiner branchenspezifischen CloudSuite die Plattform für die Digitalisierung aller Unternehmensprozesse. So entsteht ein „Digitaler Zwilling“ für die gesamte Wertschöpfungskette, vom Produktdesign bis zur Finanzberichterstattung. Dabei werden – dank der Echtzeit-Funktionen – kurzfristige Informations- und Planungsaufgaben ebenso abgedeckt wie – dank Business Intelligence – Langfrist-Forecasts, die sowohl eine nachhaltige Optimierung ermöglichen als auch verlässliche Planungsgrundlagen im volatilen Umfeld ermöglichen. So kommt Transparenz in die Produktion – ad hoc und auf längere Sicht.
Einfache Nutzung – vielfältiger Nutzen
Automatische Regelupgrades und die standardisierte Einführung neuer relevanter Funktionen schaffen die Voraussetzung dafür, dass der Anwender mit dem System einfach losarbeiten und dessen Vorteile und Funktionen „out of the box“ umfassend nutzen kann. Die Mandantenfähigkeit erlaubt die Nutzung von Infor als „Single source of truth“ für verschiedene Aufgabenfelder und Gewerke, wozu die cloud-basierte Bereitstellung (als Multi-tenant Cloud) einen Beitrag leistet.
Neue und intelligente Funktionen für Automotive-Anwendungen
Zahlreiche Referenz-Anwendungen belegen, dass Infor in der Automobilindustrie umfassend genutzt wird – was auch am geringen Consulting-Aufwand liegt. Das bedeutet aber nicht, dass sich der Anwender mit begrenztem Funktionsumfang abfinden muss oder nicht von aktuellen Innovationen – insbesondere im Hinblick auf KI-Unterstützung – profitieren kann. So steht mit „Infor Augmented Intelligence Service“ ein Tool zur Verfügung, das die praxisorientierte KI-Nutzung für so unterschiedliche Aufgaben wie Job-Optimierung, Finanzprognosen und Produktionsplanung erlaubt. Und „Infor GenAI“ bringt Künstliche Intelligenz u.a. ins Product Lifecycle Management, in die Qualitätskontrolle und die innerbetriebliche Kommunikation.
Migration in die Cloud: Innovationen permanent verfügbar machen
Sobald die Migration in die Cloud vollzogen ist, fallen künftige Integrationsaufwände weg. Neuerungen werden in regelmäßigen Abständen zentral in die CloudSuite Automotive von Infor eingespielt und sind ab Release sofort in vollem Umfang nutzbar.
Ein sehr wichtiger – und bei ERP-Systemen keinesfalls selbstverständlicher – Vorteil von Infor ist die einfache Implementierung. Schon nach einer kurzen Implementierungszeit kann der Anwender die individuell konfigurierte Infor-Plattform umfassend nutzen. Plakativ könnte man sagen: Die Migration lässt sich schneller umsetzen als manches Update bei anderen ERP-Systemen.
Der Anwender kann zudem die Entwicklung der Cloudplattform über Gremien wie das Industrie Council entscheidend mitgestalten. Damit schafft er selbst eine Voraussetzung dafür, dass „sein“ ERP die unternehmensspezifischen Bedürfnisse auch in Zukunft bestmöglich adressiert.
Der richtige Zeitpunkt für die Migration
Dann bleibt als letzte Frage: Wann ist der beste Zeitpunkt für die Migration auf Infors CloudSuite Automotive? Schließlich werden die meisten Zulieferer schon ein ERP nutzen.
Die Antwort: Für viele Unternehmen dürfte jetzt ein sehr guter Zeitpunkt sein, weil die Migration des ERP von einer On-premise-Lösung in die Cloud ansteht. Alternativ zu diesem Schritt, der zwingend mit einigem Aufwand verbunden ist und auch mit dem Update auf die aktuelle Version, kann Infor implementiert und innerhalb kurzer Zeit vollumfänglich genutzt werden – als erster und wesentlicher Schritt zur nachhaltigen Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.
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Stand: 08.12.2025
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