gesponsertMulti-modale Flexibilität Der Drehsteller wird abnehmbar

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Gibt es ein HMI, das sich für jede Generation Autofahrer gleichermaßen intuitiv bedienen lässt? Es müsste den individuellen Bediengewohnheiten aller Fahrer entsprechen, also für verschiedenste Präferenzen flexibel anpassbar sein.

Ein neuartiger Drehsteller lässt sich abnehmen und flexibel platzieren.(Bild:  Preh)
Ein neuartiger Drehsteller lässt sich abnehmen und flexibel platzieren.
(Bild: Preh)

Ein Bedienkonzept, das für jede Generation Autofahrer intuitiv nutzbar ist, muss für verschiedene Vorlieben und Gewohnheiten anpassbar sein. Genau diesen Ansatz legen die Preh-Ingenieure mit ihrer jüngsten Entwicklung zugrunde. Dabei fokussieren sie auf den scheinbaren Gegensatz zwischen flexiblen Touchoberflächen und fixierten haptischen Bedienelementen. Die Lösung ist denkbar einfach, aber technisch anspruchsvoll: Drehsteller können künftig optional verwendet werden, ganz nach dem Motto „alles kann, nichts muss“.

Aber von Anfang an: Was einen Drehsteller so intuitiv bedienbar macht, das ist die Kombination aus Haptik und Blickkontakt. Im Vergleich zu Touchscreen-Menüs reicht ein kurzer Seitwärtsblick, denn die spürbare Rückmeldung beim Drehen liefert über den Tastsinn wichtige Informationen, die nicht visuell transportiert werden müssen.

Weniger Blickkontakt bei der Funktionsauswahl hilft, die Ablenkung vom Straßenverkehr zu reduzieren. Zudem ist ein Drehsteller für gewisse Funktionen einfach unübertroffen praktisch: ein kurzer Dreh, eine kleine haptische Rast mit Klick-Geräusch und schon ist die Temperatur um ein halbes Grad verstellt oder die Lüftungsstärke justiert. Mehrfaches Berühren oder „Sliden“ auf einer Touchscreen-Oberfläche kann da einfach nicht mithalten.

Dennoch: Touchscreens bringen mit ihren flexiblen Möglichkeiten der Menügestaltung natürlich große Vorteile bei vielen Funktionen, die sich auch ohne „Dreh“ einfach auswählen lassen. Wobei die Komplexität der Touchscreen-Menüs in Cockpits, die fast ohne Tasten und Drehsteller auskommen wollen, die Autofahrer nachweislich vor Herausforderungen stellt.

Das bestätigt auch die jüngste Reportage von Stefanie Hayn vom „ZDF Morgenmagazin“ mit dem Titel „Tücken moderner Autos“. Bei Testfahrten auf gesicherter Strecke sollte die Journalistin verschiedene Funktionen via Touchscreen auswählen, und zwar in ihr bisher unbekannten Fahrzeugen. Es zeigte sich, dass sie durch das Suchen in den Menüs stark abgelenkt wurde.

Hierzu sagt Peter Rücker, Leiter Unfallanalytik und Unfallforschung Dekra, über die Inhalte und Struktur von Touchscreen-Menüs: „Jeder Hersteller hat ein eigenes Konzept, und wenn man dieses Konzept nicht vorher kennt, dann ist es eine sehr große Herausforderung, weil es sehr kompliziert ist.“

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Generationenübergreifendes HMI-Design

Für jüngere Generationen, die versierter mit den Touchoberflächen der Smartphones umgehen, sind auch tendenziell unübersichtliche Touchscreen-Menüs etwas einfacher zu erfassen als für „ungeübtere“ ältere Fahrer. Sie tun sich mit haptischen Bedienelementen vergleichsweise leichter. Für ein echtes generationenübergreifendes HMI-Design braucht es folglich einen variablen Ansatz, der das Beste aus beiden Welten verbindet.

Preh-Vorentwicklungschef Dr. Matthias Lust erklärt: „Unsere neueste Drehsteller-Generation ist abnehmbar und kann flexibel auf dem Touchscreen, der Mittelkonsole oder auf dem Türbedienmodul platziert werden.“ Dieser magnetische 360-Grad Dreh-Drücksteller kann wahlweise mit einem aktiven oder passiven haptischen Feedback versehen werden. Er lässt sich auf diversen Oberflächen wie Leder, Holz, Glas oder Kunststoff platzieren. Zudem kann er nicht nur markenspezifisch gestaltet werden, sondern eröffnet auch in Sachen Zubehör ganz neue Möglichkeiten ikonisierten Designs. Für den individuellen Geschmack von Fahrerin oder Fahrer kann der Drehsteller beispielsweise mit Kristallglas glänzen, mit Strasssteinen besetzt oder passend beledert werden – die Möglichkeiten sind vielfältig.

Als echter Alleskönner präsentiert sich der Drehsteller auf den unterschiedlichen Positionen. So kann er auf dem Touchscreen als zentrales Bedienelement fungieren, indem sich die Icons an der Position des Drehstellers ausrichten, sobald dieser platziert wird. Das gilt ebenso für den Einsatz auf der Mittelkonsole, wobei hier zum Beispiel auch die PRD-Auswahlfunktion (Park, Rear, Drive) abgedeckt werden kann. Auch im Türbereich platziert sind verschiedenste Funktionen wählbar.

Dabei bietet das Konzept maximale Flexibilität. Fans einer reinen Touchscreen-Bedienung verstauen den Drehsteller einfach im Handschuhfach. Wer hingegen haptische Bedienelemente bevorzugt, kann sein Cockpit auch mit mehr als nur einem Drehsteller versehen und diese an ihrer jeweiligen Position belassen, wie fest verbaute Bedienelemente.

Touchscreens im Auto punkten bei den Herstellern mit flexibler Gestaltbarkeit und einer einfach integrierbaren Funktionsvielfalt. Mancher Fahrer hingegen wünscht sich auch kognitive Entlastung durch ein haptisches Bedienelement. Hier hat der flexibel abnehmbare Drehsteller das Potenzial, die punktuellen Schwächen von Touchscreens zu kompensieren. In Summe ein wegweisendes Konzept für ganz neue HMI-Flexibilität im Cockpit, mit Raum für individuelle Gestaltungswünsche.

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