Drohende Strafzahlungen
VDA fordert Anpassung der CO2-Berechnung

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Die deutsche Automobilindustrie schlägt eine neue CO2-Berechnung zur Ermittlung des EU-Flottenverbrauchs vor. Die größten Spritfresser sollen nicht mehr einbezogen werden.

Über den VDA hat die deutsche Autoindustrie eine Alternative zur Berechnung der Flottenemissionen vorgeschlagen.(Bild:  Audi)
Über den VDA hat die deutsche Autoindustrie eine Alternative zur Berechnung der Flottenemissionen vorgeschlagen.
(Bild: Audi)

Laut Auto Motor und Sport planen die deutschen Autohersteller einen Vorschlag hinsichtlich der Emissionsvorgaben an die EU-Kommission. Sie möchten die CO2-Berechnung des Flottenverbrauchs in den Jahren 2025 und 2026 ändern. Die Hersteller wollen nicht die gesamte Fahrzeugflotte einer Marke einbeziehen. Dies würde den Herstellern die Einhaltung der verschärften EU-Grenzwerte erleichtern. Auch die Strafzahlungen bei Überschreitung ließen sich auf ein vertretbares Maß reduzieren. Die Zeitschrift beruft sich auf Information aus VDA-Kreisen.

Die Automobilbranche nutzte dieses „Phase-In“ genannte Verfahren bereits im Jahr 2020. Damals verschärfte die EU die Ziele zum letzten Mal. Der neue Vorschlag sieht eine Analyse von 90 bis 95 Prozent der Herstellerflotte vor. Die Hersteller könnten dadurch die besonders CO2-intensiven Fahrzeuge aus der Berechnung nehmen. Nach Aussage des VDA reicht diese Maßnahme für die Einhaltung der CO2-Grenzwerte in den Jahren 2025 und 2026. Die EU wird sich voraussichtlich am 5. März zu dem Vorschlag äußern. Er hat gute Erfolgschancen. Die EU signalisierte bereits Entgegenkommen bei den Strafzahlungen.

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