Zwischen Konsolidierung und Kollaps Warum Autozulieferer neue Wege in der Restrukturierung brauchen
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Die deutsche Automobilzulieferindustrie steht unter massivem Druck. Gefragt sind flexible Restrukturierungsmodelle, die operative Sanierung und strategische Neupositionierung verbinden.
US-Strafzölle, die aggressive Konkurrenz aus China und der holprige Wandel vom Verbrennungsmotor zur softwaredominierten Elektromobilität – die deutsche Automobilzulieferindustrie befindet sich in einem tektonischen Wandel, der längst auch die größten Player zu harten Maßnahmen gezwungen hat.
Die Fakten sind dramatisch: Während Continental seine Automotive-Sparte abgespalten und an die Börse gebracht hat, kündigte Branchenprimus Bosch an, bis Ende 2030 bis zu 13.000 Stellen zu streichen. ZF Friedrichshafen vollzog mit der Schließung seines Standorts in Gelsenkirchen einen tiefen Einschnitt. Und als vorläufig jüngster Player in dieser Kette hat der Thermomanagement-Spezialist Mahle den Abbau von 1.000 Stellen in der Verwaltung und die Verlagerung von Standorten ins Ausland angekündigt. Diese Schieflagen belegen: Klassische Sanierungsansätze reichen nicht mehr aus.
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