Afrika
E-Mobilität in Afrika: Fakten statt Diskussionen

Von Mario Hommen/SP-X 5 min Lesedauer

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Europa diskutiert über das Ende des Verbrennungsmotors – Afrika schafft Fakten: Äthiopien verbietet Benziner, Kenia nutzt Sonnenenergie, elektrifiziert Oldtimer und baut eigene E-Busse.

Das kenianische Unternehmen Roam stellt elektrisch angetriebene Busse her.(Bild:  Roam)
Das kenianische Unternehmen Roam stellt elektrisch angetriebene Busse her.
(Bild: Roam)

Die Debatte um Verkehrswende und Elektromobilität spaltet die Menschen in Europa seit Jahren. Doch während in unseren Breitengraden über den Sinn eines Verbrennerverbots weiter gestritten wird, scheinen einige Regionen Afrikas weiter zu sein – mit Chancen, die weit über eine wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Verkehrswende hinausreichen. 

Elektrifizierte Fahrzeuge könnten individuelle Mobilität und öffentliche Verkehrssysteme in Afrika wirtschaftlicher und demokratischer machen. Längerfristig könnte sich dabei sogar eine eigene Fahrzeugindustrie entwickeln. Die neue Mobilität bietet zudem Chancen, den Klimaschutz voranzutreiben und die Abhängigkeit von teuren Ölimporten zu verringern.