Zulieferer Eberspächer verkauft neues Werk an Gebauer und Griller

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die Zulieferer Eberspächer und Gebauer und Griller haben oder planen Fertigungsstätten im bulgarischen Russe. Statt selbst neu zu bauen übernimmt die GG Group nun einen Neubau von Eberspächer.

Visualisierung des neugebauten Werks in Russe, Bulgaren. Statt Eberspächer wird dort nun Gebauer und Griller einziehen.(Bild:  Eberspächer)
Visualisierung des neugebauten Werks in Russe, Bulgaren. Statt Eberspächer wird dort nun Gebauer und Griller einziehen.
(Bild: Eberspächer)

Der Autozulieferer Eberspächer hat sein brandneues Werk in Bulgarien an die österreichische GG Group (Gebauer und Griller) verkauft. Ein Sprecherin des Mittelständlers mit Sitz in Esslingen bestätigte am Freitag (12. Januar) einen entsprechenden Bericht der „Wirtschaftswoche“. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht.

Die Sprecherin begründete den Schritt damit, dass sich „das avisierte Wachstum der E-Mobilität in Europa“ verzögere. Das bedeute, „dass die von unseren Kunden geplanten Volumen für Hochvoltheizungen und die dazugehörigen Steuereinheiten zwischenzeitlich aus den bestehenden Standorten der Business Units beliefert werden können“.

Zulieferer in Russe, Bulgarien

Eigentlich wollte Eberspächer in seinem neuen Werk im bulgarischen Russe Anfang 2024 mit der Produktion von elektrischen Fahrzeugheizungen beginnen. Noch im April 2023 hatte Eberspächer dem Bericht zufolge vom ersten Spatenstich berichtet. Gebauer und Griller hatte ebenfalls in Russe eine neue Fertigungsstätte geplant. Der Zulieferer hat Mitte November bekannt gegeben, stattdessen ein bereits bestehendes Objekt zu kaufen. Die GG Group will dort Hochvolt-Kabelsätze für Elektroautos produzieren. Die Vorserienproduktion könne im Mai 2024 beginnen, hieß es im November.

Im Januar 2023 hatte Eberspächer eine Interims-Produktionsstätte in Russe in Betrieb genommen. Mit dieser will sich das Familienunternehmen nun begnügen. Dort arbeiten gut 100 Beschäftigte. Das Werk sei „gut ausgelastet und kann das geplante Wachstum abdecken“, teilte Eberspächer der „Wirtschaftswoche“ nun mit.

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