Engineering EDAG mit neuem Rekord beim Auftragseingang

Von Claus-Peter Köth 2 min Lesedauer

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Der Entwicklungsdienstleister EDAG erzielte im Jahr 2023 einen Umsatzanstieg von sechs Prozent. Das Ergebnis lag auf Vorjahresniveau. Die Prognose für 2024 ist stabil.

Der neue EDAG-Campus in Ingolstadt wurde im März 2023 eröffnet.(Bild:  EDAG Group)
Der neue EDAG-Campus in Ingolstadt wurde im März 2023 eröffnet.
(Bild: EDAG Group)

Die EDAG Group ist im Geschäftsjahr 2023 weiter gewachsen und hat wesentliche Kennzahlen deutlich verbessert. Die Konzern-Umsatzerlöse liegen mit 844,3 Millionen Euro um 6,1 Prozent über dem Vorjahrsniveau von 796,1 Millionen Euro. Das ist laut Mitteilung der höchste Umsatz in der Unternehmensgeschichte. Das Wachstum sei auf die positive Entwicklung aller drei Segmente zurückzuführen, erklärten CEO Cosimo De Carlo und CFO Holger Merz bei der Bilanzpräsentation.

Am stärksten wuchs das Segment Electrics/Electronics mit einem Plus von 14,9 Prozent, gefolgt von Production Solutions mit 3,7 Prozent und Vehicle Engineering mit 1,9 Prozent. Das bereinigte EBIT stieg auf 52,6 Millionen Euro, im Vorjahr waren es 50,5 Millionen Euro. Dies entspricht einer bereinigten EBIT-Marge von 6,2 Prozent, Vorjahr: 6,3 Prozent. Das Ergebnis befindet sich nach Steuern im Geschäftsjahr 2023 mit 28,9 Millionen Euro auf Vorjahresniveau.

Der Auftragseingang stieg im Berichtszeitraum auf einen neuen Rekordwert in Höhe von 861,9 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es 850,2 Millionen Euro. Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte EDAG weltweit 8.880 Menschen, 2022 waren es 8.412.

Prognose 2024: Chancen und Risiken

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet der Engineering-Dienstleister weiteres Wachstum und eine stabile Ergebnisentwicklung. Die Prognose sei neben den Chancen auch mit Risiken verbunden, betonte De Carlo, mit Blick auf eine veränderte Marktentwicklung. Beispielsweise sei das Geschäft mit den E-Auto-Start-ups zurückgegangen, während es mit den klassischen Autokunden sowie Industriekunden zugenommen habe.

Weniger betroffen sei die EDAG als Gesamtfahrzeugentwickler von dem aktuellen Nachfragerückgang bei E-Autos und entsprechender Korrekturen einiger Kundenstrategien. Außerdem sei das wachsende Thema Software & Digitalisierung unabhängig vom Antriebskonzept.

Probleme gebe es weiterhin auch mit Blick auf geopolitische Unsicherheiten, die Entwicklung der Energiepreise und Lohnkosten sowie die Verfügbarkeit von ausreichend qualifiziertem Personal. „Die EDAG Group hat sich im Geschäftsjahr 2023 erneut positiv entwickelt. Wir haben wichtige Fortschritte im Bereich Software und Digitalisierung erzielt. Auf Basis dieser Kompetenzen planen wir in einem herausfordernden Umfeld in 2024 weiter zu wachsen“, erklärte Cosimo De Carlo.

Für den Umsatz erwartet das Unternehmen in diesem Jahr ein Wachstum von vier bis sechs Prozent, die bereinigte EBIT-Marge wird in einer Bandbreite von fünf bis sechs Prozent prognostiziert. Die Investitionsquote soll wieder bei etwa vier Prozent liegen.

Angesichts der Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 wird der Verwaltungsrat der Generalversammlung am 19. Juni 2024 vorschlagen, eine Dividende für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 0,55 Euro je Aktie auszuschütten. Dies entspricht dem Niveau des Vorjahres.

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