Jahresbilanz
EDAG rutscht in die Verlustzone

Von Claus-Peter Köth 2 min Lesedauer

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Restrukturierungskosten von 34,5 Millionen Euro führten zu einem operativen Verlust von 3,4 Millionen Euro. Der Dienstleister erwartet erst in der zweiten Jahreshälfte eine zunehmende Erholung des Marktes.

EDAG-Standort Ingolstadt(Bild:  EDAG)
EDAG-Standort Ingolstadt
(Bild: EDAG)

Die EDAG Group, einer der größten unabhängigen Engineering-Dienstleister der Automobilindustrie mit Experten in Mobility, Industry und Public Solutions, hat heute den Bericht über das Geschäftsjahr 2024 veröffentlicht. Dem Absatzrückgang in der Automobilindustrie und den daraus resultierenden Projektverschiebungen und -stornierungen konnte das Unternehmen mit zielgerichteten Gegenmaßnahmen entgegenwirken.

Die schwierigen Marktbedingungen spiegelten sich im Auftragseingang wider: Im Berichtszeitraum belief sich dieser auf 767,9 Millionen Euro (Vorjahr: 861,9 Mio. Euro). Die Konzern-Umsatzerlöse liegen mit 822,0 Mio. Euro um 2,6 Prozent unter dem Vorjahresumsatz von 844,3 Mio. Euro. Die Segmente Vehicle Engineering (minus 2,3 Prozent) und Electrics/Electronics (minus 9,2 Prozent) konnten das Wachstum der vergangenen Jahre aufgrund der Marktlage nicht fortsetzen. Production Solutions hingegen konnte den Wachstumspfad durch Diversifizierung in andere Branchen weiter fortsetzen und den Umsatz um 16,0 Prozent steigern.

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