Ladeinfrastruktur Ausschreibung für Ladestationen für E-Lkw in Österreich

Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

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Die ASFINAG, Österreichs Betreibergesellschaft für Autobahnen und Schnellstraßen, schreibt Ladestationen für E-Lkw aus. Bis 2035 will die Gesellschaft rund 1.300 Ladepunkte errichten.

Der österreichische Infrastrukturbetreiber „ASFiNAG“ hat mit einer Ausschreibung für Ladepunkte für E-Lkw begonnen.(Bild:  ASFiNAG)
Der österreichische Infrastrukturbetreiber „ASFiNAG“ hat mit einer Ausschreibung für Ladepunkte für E-Lkw begonnen.
(Bild: ASFiNAG)

Der österreichische Infrastrukturbetreiber Asfinag hat eine Ausschreibung für E-Ladepunkte für elektrisch angetriebene Lkw gestartet. Der Konzessionsnehmer soll die Ladesäulen bauen, betreiben und warten. Die aktuelle Vergabe umfasst 21 österreichweit verteilte Rastplätze. Asfinag errichtet erforderliche Strom- und Netzanschlüsse. Bis zum Jahr 2030 will das Unternehmen alle seine 60 Rastplätze mit E-Ladestationen ausrüsten.

Bauliche Vorgaben an die Ladestationen

An den Rastplätzen müssen mindestens acht Schnell-Ladestationen für Pkw pro Standort stehen; auch für Fahrzeuge mit Anhänger. Außerdem Schnell-Lader für Lkw – mit mindestens einer Vorrichtung für Megawatt-Charging. Zudem müssen Langsam-Ladestationen für das Übernachtladen des Schwerverkehrs vorgesehen sein. Weiter: ein Flugdach mit Photovoltaik-Anlagen, Beleuchtung, Barrierefreiheit und ein zeitgemäßes Bezahlsystem mit Debit- und Kreditkarten.

Die Konzession soll Ende 2026 bis Anfang 2027 vergeben werden. Die Standorte sollen im Jahr 2027 in Betrieb gehen. Zwei Rastplätzen des Unternehmens sind bereits entsprechend ausgerüstet: der Rastplatz Roggendorf an der A 1 Westautobahn und der Truckstop Hausruck an der A 8 Innkreisautobahn.

Ladesäulen alle 25 Kilometer

Bis 2030 will das Unternehmen mehr als 200 Millionen Euro in den Ausbau der Ladeinfrastruktur investieren. Die notwendigen Investitionen der Konzessionäre schätzt die Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft, Asfinag, auf einen ähnlichen Betrag. Das Ziel: In den kommenden fünf Jahren soll alle 25 Kilometer eine Ladestation am hochrangigen Streckennetz vorhanden sein.

Aktuell sind es alle 60 Kilometer; an 44 Raststationen und zwei Rastplätzen sind Ladestationen mit insgesamt mehr als 300 Ladepunkten für Elektro-Autos installiert. Bis 2030 sollen es rund 1.500 Pkw-Ladepunkte und bis 2035 rund 1.300 Lkw-Ladepunkte sein – mit mindestens 150 Kilowatt Leistung.

Zur Ausschreibung

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