gesponsertHinduja Tech Engineering ohne Grenzen – Lokal präsent, global skaliert

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Der CAE-Spezialist Tecosim, die Antriebs-Experten von Drive System Design und die globale Struktur von Hinduja Tech bieten eine seltene Kombination. Engineering von der Simulation bis zur Industrialisierung – gesteuert aus Europa, skaliert in Best-Cost-Ländern.

Mit Tecosim erweitert der Engineering-Dienstleister Hinduja Tech seine Kompetenzen um digitale Zwillinge, Systemsimulationen und virtuelle Fahrversuche.(Bild:  Tecosim)
Mit Tecosim erweitert der Engineering-Dienstleister Hinduja Tech seine Kompetenzen um digitale Zwillinge, Systemsimulationen und virtuelle Fahrversuche.
(Bild: Tecosim)

Die Automobilindustrie befindet sich in einer Phase, die von vielen als die tiefgreifendste Umbruchszeit seit der Erfindung des Automobils bezeichnet wird. Elektrifizierte Antriebsstränge, softwaredefinierte Fahrzeugarchitekturen, ambitionierte Klimaziele, verschärfte Sicherheitsvorschriften und unsichere globale Lieferketten prägen den Alltag in den Entwicklungsabteilungen. Gleichzeitig sehen sich OEMs und Zulieferer mit einer wirtschaftlichen Realität konfrontiert, die immer weniger Spielraum lässt.

Eine der Antworten auf diese komplexe Lage ist die Möglichkeit, Entwicklungsleistungen überwiegend in Best-Cost-Ländern abzuwickeln – aus Europa gesteuert. Genau dies leistet die Firmengruppe von Hinduja Tech, Tecosim und Drive System Design (DSD). Sie bietet technologische Tiefe, globale Entwicklungsstrukturen und wirtschaftliche Effizienz. Bekannt geworden ist in Deutschland vorwiegend Tecosim als CAE-Spezialist. Heute leistet die Gruppe in nahezu allen Portfolio-Themen der Entwicklung einen wichtigen Beitrag zur weltweiten Wettbewerbsfähigkeit ihrer Kunden!

Eine Industrie im Umbruch – und hoher Druck auf die Entwicklung

Die Umstellung auf elektrische Antriebe mit einer gleichzeitigen Notwendigkeit, Verbrenner weiter zu optimieren, zeigt, wie eng technische Innovation und wirtschaftlicher Druck miteinander verknüpft sind. Jede neue Antriebsgeneration verlangt höhere Effizienz, geringeres Gewicht, optimierte Materialauswahl und komplexe Software-Funktionen, die über das gesamte Fahrzeug hinweg ineinandergreifen müssen. Hinzu kommen erweiterte Homologationspflichten und Cybersecurity-Anforderungen, die die Entwicklung zusätzlich belasten. Gleichzeitig müssen Unternehmen ihre Entwicklungsprozesse flexibilisieren, um jederzeit schnell umsteuern zu können.

Vor diesem Hintergrund wird klar, warum die Industrie neue Formen der Zusammenarbeit benötigt – Partnerschaften, die nicht nur Kapazitäten schaffen, sondern echte technologische Kompetenz und wirtschaftliche Skalierbarkeit miteinander verbinden. Genau das charakterisiert das Zusammenspiel von Tecosim, DSD und Hinduja Tech.

Tecosim – Simulation als Schlüssel für schnellere, bessere und kosteneffiziente Entwicklung

Tecosim hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der führenden Anbieter für CAE-Lösungen in Deutschland entwickelt. Doch das Unternehmen hat seine Rolle entscheidend erweitert. Simulation dient heute nicht mehr nur der Absicherung, sondern bildet das Rückgrat moderner Entwicklungsprozesse. Durch virtuelle Modelle lassen sich Varianten bereits in frühen Phasen bewerten und physische Prototypen reduzieren. Zudem gehen die Möglichkeiten inzwischen weit über klassische Crash-, NVH- oder Thermalanalysen hinaus. Digitale Zwillinge, Systemsimulationen und virtuelle Fahrversuche ermöglichen eine durchgängige Bewertung des Gesamtfahrzeugs, selbst wenn physische Komponenten noch gar nicht existieren.

Durch die enge Verzahnung mit DSD und Hinduja Tech kann Tecosim Simulationsergebnisse heute direkt in angrenzende Entwicklungsprozesse einfließen lassen, etwa in die mechanische Auslegung, die Softwareintegration oder die Systemabsicherung.

Damit entsteht ein geschlossener Entwicklungsprozess, wie ihn bislang nur sehr wenige Anbieter in dieser Tiefe abbilden können.

DSD – Tiefes Spezialwissen für elektrische Antriebe

Wenn es um die Entwicklung moderner elektrischer und hybrider Antriebsstränge geht, gehört Drive System Design zu den anerkannten Spezialisten. Das Unternehmen kombiniert jahrzehntelange Erfahrung in E-Motoren, Leistungselektroniken, Getrieben sowie Verbrennungsmotoren und Steuergeräten. Diese werden miteinander kombiniert, um wichtige Systemmerkmale wie Effizienz, NVH, Leistung, Kosten und weitere Aspekte zu optimieren.

Die Arbeit von DSD beginnt häufig in frühen Projektphasen, wenn noch nicht feststeht, welches Packaging, welche Leistung oder welche Effizienzziele ein Antriebssystem erfüllen soll. Hier hilft DSD, grundlegende Entscheidungen zu treffen, wofür eigene Tools eingesetzt werden. Tausende von Antriebsstrangkombinationen lassen sich schnell analysieren, um den Kunden die Gewissheit zu geben, dass sie die optimale Lösung gewählt haben. DSD baut zudem regelmäßig und zügig Demonstratoren auf, um neue Technologien zu bewerten. Hier arbeiten die Ingenieurinnen und Ingenieure derzeit an einem Fahrzeug, das mit zwei 1.000-PS-Motoren an der Hinterachse bestückt ist. Auch der nicht nur in China immer deutlichere Trend hin zu Range-Extendern als Antwort auf die Reichweitenfrage im E-Antrieb wird bereits von der DSD bedient: Derzeit werden durch DSD mehrere solche Produktionsprogramme maßgeblich begleitet.

Hinduja Tech – globales Engineering mit echter Automotive-Qualität

Während Tecosim und DSD bereits weltweit agiert haben, erweitert Hinduja Tech das Netzwerk um eine umfassende Engineering-Struktur, die weit über klassische Outsourcing-Modelle hinausgeht. Das Unternehmen stützt sich auf internationale Teams, die auf Automotive-Entwicklung spezialisiert sind – und nicht, wie in vielen herkömmlichen Modellen, auf generische IT-Ressourcen.

Hinduja Tech stellt qualifizierte Entwicklungsingenieure für Software, E/E-Architekturen, Batteriesysteme, Industrialisierungsprozesse und Kosten-Engineering bereit. Diese Teams arbeiten nach internationalen Automotive-Standards (z. B. auch in TISAX-Umgebungen) und fügen sich nahtlos in europäische Projektumgebungen ein. Dadurch entsteht ein Best-Cost-Country-Modell (kurz BCC), das die Vorteile nutzt und die bekannten Restriktionen beherrscht. Und Hinduja Tech kann durch seine langjährige Präsenz am indischen Markt einen häufigen Nachteil von BCC-Modellen beherrschen: Die Fluktuation etwa in Indien liegt in der Firmengruppe sehr deutlich unter dem Durchschnitt! Gerade in einer Zeit, in der Entwicklungsbudgets stark begrenzt sind, aber die technologischen Anforderungen steigen, bietet dieses Modell eine Balance, die kaum ein anderes Unternehmen in dieser Form abbildet.

Warum diese Kombination einzigartig ist

Viele Engineering-Anbieter verfügen über technologische Schwerpunkte, doch nur wenige verbinden diese in einer Weise, die den gesamten Entwicklungsprozess umfasst. Die Kombination aus Tecosim, DSD und Hinduja Tech ist deshalb besonders, weil sie Expertise, Geschwindigkeit und wirtschaftliche Effizienz nicht als Gegensätze begreift, sondern als Elemente eines gemeinsamen Systems.

Dabei setzt das Netzwerk bewusst auf erfahrene Fachkräfte. Die globalen Teams bestehen aus Ingenieurinnen und Ingenieuren, die tief in den jeweiligen Domänen verankert sind: CAE-Spezialisten mit umfassendem Verständnis für Fahrzeugphysik, Antriebsexperten, die elektrische Motoren und Getriebe bis ins Detail beherrschen, sowie Software- und E/E-Architekten, die Automotive-Standards wie Functional Safety oder Cybersecurity nicht nur kennen, sondern aktiv in Projekten gestalten.

Damit grenzt sich das Netzwerk klar von Modellen ab, die auf umfunktionierte IT-Profile, Quereinsteiger oder generische Outsourcing-Strukturen setzen. Es geht nicht darum, möglichst viele Ressourcen bereitzustellen, sondern die richtigen. Qualität entsteht nicht durch Masse, sondern durch Erfahrung. Genau diese Philosophie sorgt dafür, dass Projekte weniger Reibungsverluste aufweisen, Entscheidungen schneller getroffen und Risiken frühzeitig erkannt werden.

Hinzu kommt die klare wirtschaftliche Komponente: Das Best-Cost-Country-Modell von Hinduja Tech ermöglicht es Kunden, große Teile ihrer Entwicklungsarbeit in hochqualitative internationale Teams zu verlagern – ohne Kompromisse bei der technischen Tiefe eingehen zu müssen. Die Kombination lokaler Präsenz mit globaler Skalierbarkeit schafft eine Form der Effizienz, die für die aktuellen Marktbedingungen geradezu ideal ist.

Vier Fragen an Kumar Prabhas, CEO Hinduja Tech

Herr Prabhas, nach der Übernahme von Drive System Design (DSD) in Großbritannien im Jahr 2022 hat Hinduja Tech im November 2024 auch den deutschen Engineering-Dienstleister Tecosim übernommen. Welche Strategie steckt hinter den beiden Akquisitionen?

Kumar Prabhas, CEO Hinduja Tech(Bild:  Hinduja Tech)
Kumar Prabhas, CEO Hinduja Tech
(Bild: Hinduja Tech)

Unsere Strategie ist es, Hinduja Tech zu einem globalen End-to-End-Partner für Engineering und digitale Transformation auszubauen. DSD und Tecosim ergänzen sich hervorragend und stärken unsere europäische Präsenz erheblich. Unser Ziel ist es, regionale Engineering-Exzellenz mit globaler Skalierung zu verbinden, um Kunden bei der Transformation hin zu elektrifizierten, softwarebasierten und nachhaltigen Mobilitätskonzepten zu unterstützen. Wir sehen deutlich, dass sich die Anforderungen der OEMs verändert haben. Früher stand oft die maximale technische Tiefe im Vordergrund – heute müssen wir technische Spitzenleistung und wirtschaftliche Effizienz gleichermaßen sicherstellen. Die Kombination aus lokaler Engineering-Kompetenz und globaler Skalierbarkeit hilft uns, genau diese Balance zu ermöglichen.

Wie hat sich das Geschäft von Hinduja Tech in Europa im vergangenen Jahr entwickelt?

Im vergangenen Jahr hat sich unser Europa-Geschäft von einem projektgetriebenen Modell zu einer strategischen Partnerrolle mit unseren Kunden entwickelt. Das Wachstum wurde durch Elektrifizierung, simulationsgestützte Entwicklung und Systems Engineering vorangetrieben, wobei Deutschland durch die starken OEM-Beziehungen von Tecosim eine Schlüsselrolle spielte.

Mit Blick auf 2026 konzentrieren wir uns darauf, unsere europäischen Aktivitäten zu integrieren und zu skalieren, in zukunftsorientierte Fähigkeiten wie softwarebasierte Fahrzeuge und KI-gestütztes Engineering zu investieren und selektiv durch langfristige Kundenpartnerschaften zu wachsen – nicht allein durch Volumen.

In welchen Bereichen sehen Sie Hinduja Tech besonders gut aufgestellt?

Die Stärke von Hinduja Tech liegt an der Schnittstelle zwischen tiefgreifender Engineering-Expertise und globaler Lieferfähigkeit. Wir sind besonders gut aufgestellt bei elektrifizierten, hybriden und intelligenten Mobilitätssystemen sowie bei simulationsgestützter, virtueller Entwicklung, die schnellere und zuverlässigere Engineering-Entscheidungen früh im Lebenszyklus ermöglicht. Wir sind kein Kapazitätsanbieter, sondern ein Engineering-Partner auf Systemebene.

Wo wollen Sie in drei Jahren mit Hinduja Tech stehen?

In drei Jahren wollen wir mit Hinduja Tech als vertrauenswürdiger Partner für Engineering-Transformation anerkannt sein, insbesondere in Europa. Unser Anspruch ist es, maßgeblich an der Definition künftiger Plattformen und Architekturen für elektrifizierte, hybride, intelligente und softwarebasierte Produkte beteiligt zu sein. Wir wollen als vollständig integrierte europäische Organisation agieren, die eng mit unserem globalen Netzwerk verbunden und für Engineering-Tiefe, Zuverlässigkeit und langfristige Partnerschaften bekannt ist.

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