Kia

Fahrbericht Kia Optima

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Reisefahrzeug für die Familie

Das darf man als gelungen bezeichnen. Der Fahrerarbeitsplatz richtet sich nach Art der Münchner und der Ingolstädter auf den Fahrer aus. Alles ist gut ablesbar und gut erreichbar. Das Holz-Leder-Lenkrad mit Funktionstasten ist unten flacher abgerundet als oben und lässt sich in einem weiten Bereich einstellen. Zu dem Instrumenten-Block im Blickfeld des Fahrers gehört auch ein kleiner farbiger Bildschirm zwischen den beiden großen analogen Rundinstrumenten. Hier zeigt der Bordcomputer die wichtigsten Fahrzeugdaten an. Das große Display für Navigation und Infotainment fügt sich auf derselben Höhe wie die Rundinstrumente in die abschwingende Linie der Armaturenabdeckung ein.

500 Kilogramm passen rein

Die große Zahl der Ablagen und Cupholder qualifiziert den Optima als Reisefahrzeug für die ganze Familie. Dazu passt der Kofferraum, der 505 Liter Stauraum bietet. Wegen des Stummelhecks kann er allerdings nur über eine recht kleine Klappe beladen werden. Dafür darf der Optima immerhin rund 500 Kilogramm Zuladung bewegen. Die hintere Sitzbank lässt sich im Verhältnis 60:40 teilen, so dass mehr Ladevolumen entsteht.

Direkte Lenkung, geringe Geräusche

Die Sitze sind bequem und geben gerade so viel Seitenhalt, wie man es bei Limousinen erwartet. Wird der Motor gestoppt, fährt der Fahrersitz automatisch nach hinten und beim Starten des Motors zurück in die vorherige Position – zur Freude großgewachsener Fahrer, wenn der vorherige Fahrer klein war. Der Schalthebel des Sechsganggetriebes liegt griffgünstig. Er lässt sich glatt durch die sieben Gassen führen. Die Lenkung ist recht direkt ausgelegt. Dank des langen Radstands überwiegt beim Fahren eher der Eindruck von Komfort, wenn auch auf einem straff-europäischen Niveau. Die Fahrgeräusche bleiben erfreulich niedrig: 160 km/h stellt sich als angenehme Reisegeschwindigkeit heraus. Erst darüber wird es spürbar lauter für die Passagiere.

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