Autonomes Fahren Über angepasste Signale Vertrauen aufbauen

Von Hartmut Hammer 4 min Lesedauer

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Die Übergabe der Fahrverantwortung ist eine kritische Situation beim hochautomatisierten Fahren. Im Forschungsprojekt „Karli“ suchten zwölf Konsortiumpartner nach den optimalen Übergabeprozessen.

Fernsehen während das Auto selbstständig fährt. Wie in solchen Situationen mit dem Fahrer kommuniziert werden kann, untersuchte ein Konsortium im Projekt Karli.(Bild:  Mercedes-Benz AG)
Fernsehen während das Auto selbstständig fährt. Wie in solchen Situationen mit dem Fahrer kommuniziert werden kann, untersuchte ein Konsortium im Projekt Karli.
(Bild: Mercedes-Benz AG)

Dass hochautomatisiertes und autonomes Fahren regelmäßig als „in einigen Jahren serienreif“ versprochen wird, ist fast schon ein Running Gag. Erst kürzlich hat Mercedes angekündigt, sein Drive Pilot mit Automatisierungslevel 3 könne bald bis zu Tempo 95 die Fahrverantwortung übernehmen. Kleine Einschränkung: vorerst nur in Deutschland, nur auf der rechten Spur der Autobahn, nur „angehängt“ an ein vorausfahrendes Fahrzeug, nicht im Tunnel und nur solange der Fahrer wach bleibt.

Ein sensibler Punkt bleibt der Übergabeprozess der Fahrverantwortung vom System an den Fahrer, der insbesondere beim automatisierten Fahren auf Level 3 häufiger auftreten wird. Aufgrund der stark variierenden kognitiven Fähigkeiten der Menschen hat sich noch kein sicherer und einfacher Übergabeprozess herauskristallisiert.