gesponsertLicht-Design-Funktionalität Fahrzeuginnenraum in neuem Licht

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Lichtdesign, Musik, Düfte, Temperatur, Ergonomie – der Fahrer kann ganz gezielt Reizen ausgesetzt werden, die seine Stimmung unterbewusst beeinflussen. Sollen Lichteffekte zudem für sicherheitsrelevante Funktionen eingesetzt werden, dann kommt man mit reinem Oberflächendesign nicht weit, denn hier sind Elektronik- und FUSA-Know-how gefragt.

Licht kann eine angenehme Atmosphäre schaffen, aber auch mit entsprechenden Lichteffekten die Aufmerksamkeit des Fahrers verbessern.(Bild:  Preh)
Licht kann eine angenehme Atmosphäre schaffen, aber auch mit entsprechenden Lichteffekten die Aufmerksamkeit des Fahrers verbessern.
(Bild: Preh)

Die automobile Fachpresse hatte berichtet, dass Euro-NCAP ab dem Jahr 2026 nur noch dann ein Fünf-Sterne Sicherheitsrating für neue Fahrzeuge vergeben wird, wenn zumindest die Bedienung von Blinker, Warnblinkanlage, Hupe, Scheibenwischern sowie die Aktivierung des E-Call-Systems mit einer physischen Taste oder einem Hebel ausgelöst werden können. Aber auch ohne diese Vorgabe gab es bereits eine punktuelle Rückbesinnung der Automobilhersteller auf konventionelle Bedienung, sodass auch wieder haptische Bedienelemente zum Einsatz kommen. Es war die Reaktion auf massiv negative Kundenfeedbacks zu „nerviger Bedienung“ touch-sensitiver Elemente ohne haptisches Feedback – zum Beispiel bei Lautstärkeregelung, Lenkradtasten oder der Klimabedienung.

Eine gute Kombination von Touchscreens, physischen Tasten und/oder Drehstellern scheint sich im Cockpit zu bewähren und übergroßer Ablenkung des Fahrers entgegenzuwirken. Beim HMI-Spezialisten Preh gehen die Ingenieure noch einen Schritt weiter und zeigen seriennahe Konzepte, wie im Fahrzeuginnenraum eine perfekte Balance aus „Look & Feel“ und intuitiver Bedienbarkeit erreicht werden kann. Dr. Matthias Lust, Leiter Vorentwicklung und Patentmanagement, erklärt: „Wenn sich Automobilmarken zunehmend über das Automobilinterieur differenzieren, braucht es schon etwas mehr als herkömmliche Lichteffekte. Wir haben hierfür Lösungen entwickelt, die 3D-Licht mit Tiefeneffekten ohne Displays ermöglichen. Dementsprechend wurde unser jüngstes Vorentwicklungsmuster ‚Preh Advanced Light‘ getauft.“

Bewegliche und schwenkbare Displays lassen sich je nach Sitzposition und Körpergröße passend einstellen.(Bild:  Preh)
Bewegliche und schwenkbare Displays lassen sich je nach Sitzposition und Körpergröße passend einstellen.
(Bild: Preh)

Neben den schon bekannten Themen „ambientes Licht“ und „Oberflächenlicht“ kommt nun zusätzlich das neu entwickelte 3D-Effekt-Licht zum Einsatz. Dabei erscheint ambientes Licht, bzw. Stimmungslicht, statisch oder dynamisch im Innenraum und schafft eine angenehme Atmosphäre, denn Wohlbefinden beeinflusst die Konzentration des Fahrers positiv. Studienergebnisse zeigen, dass bei niedriger Farbtemperatur eine Verbesserung des Komfortempfindens erreicht werden kann, die Wachsamkeit hingegen von hoher Farbtemperatur profitiert. Bei Müdigkeit kann, bis der Fahrer endlich eine Pause einlegt, seine Aufmerksamkeit mit entsprechenden Lichteffekten verbessert werden.

Neben solchen auf psychologischer Ebene wirkenden Anwendungen kann Licht auch konkret kommunikativ für sicherheitsrelevante Signale eingesetzt werden. Rot blinkendes Licht, das auf eine Gefahr hinweist, hat aber andere funktionale Anforderungen als ein nice-to-have ambientes Licht.

Dr. Lust: „Um rote Leuchtstreifen und Symbole zuverlässig zu aktivieren, braucht es das Know-how funktionaler Sicherheit. Und so wird das, was einmal reines Oberflächendesign und Stimmungslicht war, zu einem komplexen Anforderungspaket aus LED-Lichtquellen, Leiterplatten, der Steuereinheit für die Lichtregelung, einem Bus-System zur Synchronisation mit dem Gesamtinterieur, Lichtleitern, einem entsprechenden konstruktiven Aufbau des Systems und den Anforderungen funktionaler Sicherheit bis hin zu ASIL D.“

Für eine perfekte Balance von „Look & Feel“ und Bedienbarkeit spielt zudem die Ergonomie eine wichtige Rolle. So modern und holistisch abgestimmt das Erscheinungsbild des Fahrzeuginnenraums auch sein mag, eine möglichst optimale Platzierung aller Bedienelemente, gleich welcher Art, ist von wesentlich praktischem Nutzen. Hierfür greifen Kinematik-Lösungen. Dr. Lust: „Dank beweglicher und schwenkbarer Displays, komplett anpassbarer Mittelkonsolen sowie abnehmbarer und platzierbarer Drehsteller kann jeder Fahrer sich sein Umfeld so konfigurieren, wie er es für seine Körpergröße, Sitzposition und Bediengewohnheiten benötigt.“

Displays mit Kinematik haben außerdem den Vorteil, dass bei Sonneneinstrahlung die Reflexionen durch leichte Neigung des Displays buchstäblich ausgeblendet werden können. Machbar ist dann auch, es per Sprachbefehl des Fahrers oder Beifahrers in die entsprechende Richtung zu schwenken.

Endkunden lieben nicht nur praktische, clevere Lösungen, sondern auch ein stylisches funktionales Design. „Für die markenspezifische Differenzierung des Interieurs entwickeln wir neben der ‚richtigen Mischung‘ aus Touchscreens und bewährten haptischen Bedienelementen zunehmend Serienprojekte im Bereich der Lichteffekte und Kinematiken für unsere Kunden“, erklärt Lust.

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