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Fiat 500L: Der Kompaktvan wird erwachsen

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Kompaktester Siebensitzer am Markt

Beim 500L Wagon heißt es „Länge läuft“. Für die größte Variante der neuen Familienlimousine ist optional eine dritte Sitzreihe zu ordern und ist laut Fiat der kompakteste Siebensitzer auf dem Markt - mit der Einschränkung, dass in der dritten Reihe wohl nur Kinder Platz finden. Für alle Versionen des 500L gilt, dass mit vorkonfigurierten Ausstattungspaketen der Wagen zusätzlich individualisiert werden kann. Angeboten werden optionale Komponenten aus den Bereichen Stil, Konnektivität, Komfort oder Sicherheit, die als Paket einen Kundenvorteil gegenüber den jeweiligen Einzelpreisen bieten.

Reichlich Platz

Fahrzeuge wie der 500L sind sehr familienfreundlich, weil den Insassen genügend Raum und Platz geboten werden und das Kofferraumvolumen groß ist. So beträgt der Stauraum in den Karosserievarianten Urban und Cross 412 Liter bzw. 455 Liter, wenn die Rücksitzbank nach vorne geschoben wird, bei umgelegter Rückbank sind es 1.480 Liter. Der Fiat 500L Wagon bietet als Fünfsitzer sogar 638 Liter Kofferraumvolumen, beim Siebensitzer sind es 416 Liter. Wird jedoch die Rückenlehne umgelegt und mitsamt der Sitzfläche nach vorne geklappt, erweitert sich die Ladekapazität des Wagon auf 1.784 Liter.

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Alle Motoren, die für die Versionen des neuen Fiat 500L angeboten werden, erfüllen die Emissionsnorm EU 6. Zur Verfügung stehen drei Benzinern, der 1,4-l-Vierzylinder-Saugmotor mit 70 kW/95 PS und die beiden Turbomotoren 1,4-Vierzylinder mit 88 kW/120 PS sowie der 0,9-l-Zweizylinder TwinAir Turbo mit 77 kW/105 PS. Hinzu kommen zwei Vierzylinder-Turbodiesel: der 1,3-l-MultiJet mit 70 kW/95 PS und der 1,6-l-MultiJet mit 88 kW/120 PS. Als einzige Automatik gibt es das automatisierte Dualogic-Fünfganggetriebe für den 1,3-l-Dieselmotor. Zur Antriebspalette gehört auch ein bivalenter Erdgasmotor. Der Twin-Air-Zweizylinderturbo kann wahlweise mit Benzin und Erdgas (CNG) betrieben werden. Im CNG-Betrieb beträgt die Leistung 59 kW/80 PS.

Die Preise sind vergleichsweise niedrig, gegenüber dem Vorgänger sogar gesenkt worden. So gibt es den Fiat 500L Urban beispielsweise mit 1,4-l-Benziner in der Ausstattungsversion Popstar ab 16.490 Euro (500 Euro weniger in der Preisliste als der Vorgänger; laut Fiat beträgt der Vorteil sogar rund 1.500 Euro, wenn die höherwertige Ausstattung berücksichtigt wird). In der Lounge-Ausstattung kostet der Urban 17.990 Euro und als 500L Cross 18.490 Euro. Der 500L Wagon kostet als Popstar mit dem 70-kW-Benzinmotor ab 16.990 Euro. Die teuerste Einstiegsversion ist der 500L Cross mit dem starken 88-kW-Turbodiesel 1.6 16V MultiJet ab 22.240 Euro.

Den Erfolg des Fiat 500 belegen die Zahlen. 2016 wurden insgesamt 184.983 Einheiten des Fiat 500 in Europa verkauft, 80.000 davon waren 500L. Das entspricht laut Hersteller einem Marktanteil von 14,5 Prozent im Segment. Allein in Deutschland hatte der Fiat 500 laut Kraftfahrt-Bundesamt in Summe knapp 26.000 Neuzulassungen, wovon knapp 3.500 auf den 500L entfielen.

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