Management Ford Deutschland verkleinert Geschäftsführung

Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

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Ford baut Stellen ab – auch im Management. Nur zwei von zehn Geschäftsführern bleiben, zwei neue kommen hinzu.

Martin Sander war von Juni 2022 bis Ende Juni 2024 General Manager Ford Model E in Europa und Vorsitzender der Ford-Werke GmbH.(Bild:  Thomas Staehler/Ford Werke)
Martin Sander war von Juni 2022 bis Ende Juni 2024 General Manager Ford Model E in Europa und Vorsitzender der Ford-Werke GmbH.
(Bild: Thomas Staehler/Ford Werke)

Ford Deutschland verkleinert die Geschäftsführung. Mit Wirkung vom 1. Juli 2024 besteht das Management aus maximal vier Mitgliedern. Laut des „Kölner Stadt-Anzeiger“ bleiben nur zwei von zehn Managern in ihren Jobs. Prominentester Weggang dürfte Martin Sander sein.

Sander war seit Juni 2022 General Manager Ford Model E in Europa und Vorsitzender der Ford-Werke GmbH. Er leitete die Entwicklung der Elektrofahrzeuge und von Software und Dienstleistungen für vernetzte Fahrzeuge für Ford in Europa. Er hatte sich laut einer Mitteilung Anfang Juni entschieden, Ford zum 12. Juni zu verlassen.

Seit 1. Juli ist Martin Sander bei Volkswagen Pkw Vorstand für Vertrieb, Marketing und After Sales. Sander war vor seinem Job bei Ford bei Audi in unterschiedlichen Führungspositionen in Nordamerika und Europa tätig, unter anderem als Senior Vice President of Sales für Europa, Deutschland, Amerika und UK.

Vorstandsposten für Ford Deutschland offen

Die „Auto Motor und Sport“ bezieht sich auf die Lokalzeitung und nennt als verbliebene Geschäftsführer Christian Weingärtner, Direktor für Ford in Deutschland, Österreich und die Schweiz, und René Wolf als Fertigungs-Chef. Weitere Ressorts, wie Produktentwicklung, Finanzen oder Recht leiten die aktuellen Geschäftsführer operativ, aber ohne entsprechende Titel.

Wann die Stellen neu besetzt werden, ist demnach offen, auch für die Position des Ford-Deutschland-Chefs. Die Entscheidungen sollen demnächst stärker von Ford Europa kommen, schreibt „Auto Motor Sport“.

„Diese Veränderung vereinfacht unsere Verwaltungs- und Führungsstruktur in Deutschland, sie gibt uns mehr Handlungsgeschwindigkeit“, kommentiert Kieran Cahill, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Ford-Werke GmbH, die Meldung. Das Management-Team könne sich so voll auf seine operativen Aufgaben konzentrieren.

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