E-Autos Ford: Farley will Gewinne innerhalb eines Jahres nach Modellstart

Von Sven Prawitz 2 min Lesedauer

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Ford stoppt die Pläne für ein vollelektrisches SUV. James Farley will künftig nur profitable E-Autos – innerhalb des ersten Jahres.

Verhalten grinst Jim Farley, CEO von Ford, bei der Zielankunft des elektrischen Modells Explorer. Dieses hat zuvor 30.000 Kilometer durch 27 Länder zurückgelegt.(Bild:  Ford)
Verhalten grinst Jim Farley, CEO von Ford, bei der Zielankunft des elektrischen Modells Explorer. Dieses hat zuvor 30.000 Kilometer durch 27 Länder zurückgelegt.
(Bild: Ford)

Ford schafft es noch immer nicht, mit seinen elektrischen Modellen profitabel zu sein. CEO James Farley, meistens Jim genannt, reagiert mit weiteren Sparmaßnahmen. Wie das Nachrichtenportal „Bloomberg“ berichtet, wird ein geplanter elektrischer SUV nun doch nicht auf den Markt kommen. Zusätzlich will der Ford-Chef den Anteil für Elektrofahrzeuge an den jährlichen Investitionsausgaben von etwa 40 Prozent auf 30 Prozent reduzieren.

Das dreireihige Modell sei in der Entwicklung bereits recht fortgeschritten gewesen. „Wir haben unseren dreireihigen Crossover geliebt“, zitiert Bloomberg Farley. „Aber es gab einfach keine Möglichkeit, unsere Kriterien der Rentabilität zu erfüllen.“ Der Kurswechsel verursacht kurzfristig deshalb eine Reihe von Sonderabschreibungen. Dem Bericht zufolge etwa 400 Millionen US-Dollar, nicht zahlungswirksam, um den Wert der nicht mehr genutzten Produktionsanlagen abzuschreiben.