Neue Modelle Ford Ranger PHEV: Der Pick-up mit Doppelherz

Quelle: sp-x 2 min Lesedauer

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Haben Plug-in-Hybride noch eine Zukunft? Ford meint „ja“ und schickt im Jahr 2025 den Pick-up Ranger als Plug-in-Hybrid mit vier Fahrmodi ins Rennen.

2025 soll die teilelektrifizierte Variante des Ford-Pick-ups starten.(Bild:  Ford)
2025 soll die teilelektrifizierte Variante des Ford-Pick-ups starten.
(Bild: Ford)

Anfang 2025 wird Ford die Antriebspalette der Pick-up-Baureihe Ranger um eine Plug-in-Hybrid-Version erweitern. Trotz einer aktuell nachlassenden Nachfrage nach PHEV-Modellen in Deutschland sieht Ford den hybrid angetriebenen Ranger als das richtige Auto zur richtigen Zeit, da er dem Kunden alle Freiheiten zur Nutzung für Arbeit, Freizeit und Familie erlaube.

Die elektrische Reichweite soll oberhalb von 45 Kilometern liegen.(Bild:  Ford)
Die elektrische Reichweite soll oberhalb von 45 Kilometern liegen.
(Bild: Ford)

Kernantrieb ist ein 2,3-Liter-Turbo-Ottomotor in Kombination mit einem noch nicht näher spezifizierten E-Motor. Medien in Australien, wo die PHEV-Version entwickelt wird, haben über eine Systemleistung von 270 kW/367 PS und 680 Newtonmeter Drehmoment berichtet.

Zur Kapazität der im Heck zwischen den Rahmenlängsträgern eingebetteten Batterie macht Ford ebenfalls keine Angaben, verspricht aber eine rein elektrische Reichweite von mehr als 45 Kilometern. Laut Ford sollen deshalb viele Kunden den PHEV-Ranger wie ein Elektroauto nutzen können.

Nur mit Doppelkabine

Wird möglichst viel elektrisch gefahren, bleibt der Benzinverbrauch niedrig. Zugleich bietet der Doppelherz-Ranger die Freiheit großer Reichweiten in Offroad-Regionen ohne Ladeinfrastruktur. Als weiteren Vorzug der zwei Herzen speziell im Offroad-Einsatz nennt Ford ein bereits bei langsamer Fahrt sehr hohes Drehmoment.

Der Ranger PHEV, der ausschließlich mit Doppelkabine angeboten wird, soll vier Fahrmodi bieten. Standardeinstellung ist der „Auto-EV-Mode“, der je nach Fahrsituation und Akkustand beide Vortriebsquellen nutzt. Im „EV-Now-Mode“ fährt der Ranger so lange wie möglich elektrisch. Außerdem gibt es den „EV-Later-Mode“, der den Stromvorrat in der Batterie schont, um möglichst viel elektrische Reichweite für einen späteren Zeitpunkt aufzusparen. Im „EV-Charge-Mode“ lässt sich die Batterie mithilfe des Ottomotors laden.

Zugpferd für bis zu 3,5 Tonnen

Für Arbeit und Freizeit bietet der Ranger PHEV einige nützliche Eigenschaften. Wie seine konventionell angetriebenen Brüder kann der Plug-in 3,5 Tonnen an den Haken nehmen. Außerdem verfügt das Modell über einen 240-Volt/10A-Stromanschluss, an dem sich Werkzeuge, TV-Geräte oder Kühlschränke anschließen lassen.

Darüber hinaus ist der PHEV-Ranger in das Ford-Pro-Ökosystem integriert und entsprechend mit Konnektivität ausgerüstet, die auch ein Geofencing und damit einen automatischen Wechsel vom Verbrenner- zum reinen E-Antrieb ermöglicht, sofern etwa das Fahrzeug sich einer Innenstadt mit Verbrenner-Fahrverbot nähert.

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