Software-defined Vehicle Welche Prioritäten Mercedes-Benz bei der Softwarearchitektur setzt

Von Sven Prawitz 2 min Lesedauer

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E/E-Leiter Georges Massing (Mercedes-Benz) über die Rolle der Autohersteller bei Softwarearchitekturen und woran es in Europa mangelt.

Software spielt bei aktuellen Mercedes-Projekten eine wichtige Rolle.(Bild:  Mercedes-Benz AG)
Software spielt bei aktuellen Mercedes-Projekten eine wichtige Rolle.
(Bild: Mercedes-Benz AG)

Auf dem VDA-Kongress „Mobility Innovation Summit“ gab Georges Massing einen Einblick in die Software- und E/E-Strategie von Mercedes-Benz. Jüngere Autobauer hätten Prozesse, Tools, Organisation, Technologien und Kultur von Beginn an neu ausgerichtet. Dadurch dominieren chinesische und auch amerikanische Unternehmen bei Software-getriebenen Architekturen, während hierzulande „nicht alles schwarz ist, aber noch viel getan werden muss“, betonte Massing.

Wichtige Punkte seien der Aufbau eigener Halbleiter- und Cloud-Infrastrukturen, KI-Entwicklung und eine stärkere Zusammenarbeit von Industrie und Politik. Regulierungen müssten innovationsfördernd gestaltet werden, um technologische Fortschritte schneller in die Serie zu bringen.