Goodyear holt zwei erfahrene Manager von Stellantis. Das VW-Werk Chemnitz hat eine neue Leiterin, Polestar einen neuen Chef-Designer.
Hanno Höhn übernimmt ab 16. September 2024 die neu geschaffene Position des Chief Performance Officer bei Mann+Hummel.
(Bild: Michael Fuchs)
Goodyear hat Mamatha Chamarthi mit Wirkung zur 1. August zum Senior Vice President und Chief Digital Officer und Will Roland zum Senior Vice President und Chief Marketing Officer ernannt. Beide berichten an den Chief Executive Officer und President Mark Stewart.
In der neuen Rolle bei Goodyear wird Chamarthi zusätzlich zu den traditionellen CIO-Aufgaben alle Aspekte des digitalen Geschäfts beaufsichtigen. Mamatha soll außerdem eine digitale Strategie entwickeln und umsetzen, die Lösungen für Produkte, Anlagen, Dienstleistungen und Prozesse umfasst.
Chamarthi war zuvor als Chief Software Business Growth Officer für Stellantis tätig und verantwortlich für den Aufbau und die Leitung eines bedeutenden Softwaregeschäfts, Dort hatte sie auch die Position des Chief Information and Digital Officer inne und beaufsichtigte globale Initiativen für vernetzte Fahrzeuge, Cybersicherheit und Unternehmens-IT. Zuvor war sie unter anderem Chief Digital Officer beim Zulieferer ZF.
Als CMO soll Roland eine zentrale Rolle bei der Steuerung der Marken- und Marketingstrategien von Goodyear spielen. Vor allem soll er die in der Unternehmensstrategie dargelegten Top-Line-Maßnahmen und Markenoptimierungsinitiativen vorantreiben.
Roland war zuvor Senior Vice President Media, Consumers, Analytics and Digital bei Stellantis North America. In dieser Funktion leitete er die Integration von Daten, Analysen und Erkenntnissen in einflussreiche Marketingkanäle für Verbraucher.
Seit dem 1. August hat Franziska Fischer die Standortleitung im Volkswagen Motorenwerk Chemnitz übernommen. Sie studierte Chemie und Marketing. Seit mehreren Jahren ist sie in führenden Positionen in der Automobilzulieferindustrie tätig. 2012 wechselte sie zu Fehrer in Wackersdorf und übernahm 2015 die Geschäftsführung des Standorts. Internationale Erfahrung sammelte die gebürtige Thüringerin am Fehrer Standort in Gadsden (Alabama) in den USA. 2020 folgte der Wechsel zu Yanfeng in Neustadt an der Donau.
Ihr Vorgänger Gerd Hahn hat sich nach mehr als 30 Jahren im Konzern in den Ruhestand verabschiedet. Er startete seine berufliche Laufbahn mit einer Ausbildung zum Gießereimechaniker im Volkswagen Werk Kassel. Vor seinem Wechsel nach Chemnitz hat Hahn den Bereich Produktion & Motor im Stammwerk Wolfsburg geleitet.
Mit Wirkung zum 16. September wechselt Hanno Höhn von seiner derzeitigen Position des Chief Procurement Officer bei Mann+Hummel in die neu geschaffene Rolle des Chief Performance Officer. In seiner neuen Funktion wird er direkt an CEO Kurk Wilks berichten sowie weiterhin Geschäftsführer von Mann+Hummel Deutschland bleiben.
Als Chief Performance Officer soll Höhn Governance-Strukturen und -Methoden weiterentwickeln sowie strategische Initiativen und die organisatorische Weiterentwicklung des Unternehmens vorantreiben. Er wird auch weiterhin das Performance Office leiten – eine funktionsübergreifende Initiative, in der alle Programme für eine bessere Profitabilität gebündelt sind.
Als Höhns Nachfolger ernannte der Zulieferer Samuel Cochon. Er bringt internationale Erfahrungen in den Bereichen Verkauf, Vertrieb und Einkauf mit, die er in leitenden Positionen bei mehreren Unternehmen der Automobilindustrie erworben hat. In seiner vorherigen Position leitete Cochon sowohl den direkten als auch den indirekten Einkauf.
Hoeckle Austria und Polestar
Der Pleuel- und Kurbelwellenhersteller Hoeckle Austria stellt seine Geschäftsführung neu auf. Benjamin Maahs folgt als CEO auf Petr Benes, der seinen Lebensmittelpunkt nach Prag verlegt und in den Aufsichtsrat wechselt. Maahs studierte Betriebswirt und ist seit 2014 im Unternehmen. Vor seiner Berufung zum CEO war er Leiter des Ein- und Verkaufs. Jaromír Vrátil übernimmt als zweiter Geschäftsführer die Agenden von Jiří Kroc.
Der schwedische Elektroautohersteller Polestar hat Philipp Römers zum neuen Head of Design ernannt. Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung im Automobildesign wechselt er von Audi, wo er u. a. die Position des Leiters für Exterior Design innehatte, zu Polestar. Zuvor war er leitender Designer bei Volkswagen. Römers folgt auf Maximilian Missoni, der sich nach sechs Jahren bei Polestar und insgesamt zwölf Jahren in Schweden entschieden hat, eine neue Rolle außerhalb von Polestar anzutreten.
Stand: 08.12.2025
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