Zulieferer Grammer mit Umsatz- und Ergebnisrückgang

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Die Grammer AG musste im ersten Quartal des Jahres einen Umsatz- und Ergebnisrückgang vermelden. An der Jahresprognose hält der Zulieferer dennoch fest.

Der Zulieferer Grammer kämpft mit schwacher Nachfrage der Kunden in Europa und Asien sowie hohen Anlaufkosten für das neue Nutzfahrzeuge-Werk in den USA. (Bild:  Grammer)
Der Zulieferer Grammer kämpft mit schwacher Nachfrage der Kunden in Europa und Asien sowie hohen Anlaufkosten für das neue Nutzfahrzeuge-Werk in den USA.
(Bild: Grammer)

Der bayerische Automobil- und Bahnzulieferer Grammer ist schwach ins laufende Jahr gestartet. Der Konzernumsatz von Januar bis März sank gegenüber dem Vorjahresquartal um fast 6 Prozent auf 557 Millionen Euro, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) fiel um zwei Drittel auf 3,9 Millionen Euro, das operative Ebit auf 2,4 Millionen Euro (Quartal 1 2023: 13,9 Millionen).

Als Gründe nannte das Unternehmen die unerwartet schwache Nachfrage der Kunden in Europa und Asien, höhere Kosten durch schwankende Werksauslastungen sowie hohe Anlaufkosten für das neue Nutzfahrzeuge-Werk in den USA.

Dennoch hält der Vorstand an seiner Jahresprognose für 2024 fest. Das Unternehmen peilt einen Umsatz auf Vorjahresniveau von 2,3 Milliarden Euro und einen Anstieg des operativen Ebit auf 75 Millionen Euro an.

Grammer hatte aufgrund fortdauernder Probleme im Nordamerika-Geschäft im vergangenen Jahr ein unerwartet niedriges Ergebnis erwirtschaftet. Der Zulieferer beschäftigt weltweit etwa 14.200 Menschen und baut Kopfstützen, Armlehnen und Mittelkonsolen für Autos sowie Sitze für Busse, Bahnen, Lastwagen, Traktoren und Baumaschinen. Mehrheitsaktionär ist seit dem Jahr 2018 der chinesische Ningbo-Jifeng-Konzern.

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