Lichttechnik Hella erhöht Beteiligung an Docter Optics
Hella will seine Beteiligung an der Docter Optics GmbH aufstocken. Der Lippstädter Licht- und Elektronikspezialist plant, die Geschäftsanteile der Rodenstock Technologie Holding zu übernehmen und damit Mehrheitseigner zu werden.
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Hella wolle die erfolgreiche Unternehmensentwicklung von Docter Optics gemeinsam mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Jan Hamkens weiter vorantreiben, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Docter Optics agiere auch zukünftig als selbstständiges Unternehmen am Markt. Im Fokus des geplanten Wachstums soll vor allem die Weiterentwicklung der Projektionslinsen für neue LED-Beleuchtungstechnologien in Kfz-Scheinwerfern stehen. Zudem soll das Geschäftspotential der Sparte Non-Automotive stärker ausgebaut werden.
Weltmarktführer für asphärische Linsen
Docter Optics ist mit etwa 40 Prozent Marktanteil Weltmarktführer für asphärische Linsen. Die Linsen werden bei Projektionsscheinwerfer eingesetzt. Das können sowohl Halogen- (H7), Xenon- als auch LED-Scheinwerfer sein. Die beiden Letztgenannten kommen ohne die zusätzliche Optik nicht aus. Docter Optivs beliefert Hella und den Konkurrenten Automotive Lighting.
Die Investmentgesellschaft von Randolph Rodenstock war 1995 bei der damals insolventen Docter-Optics-Gruppe mit einem Drittel der Anteile eingestiegen. 1996 folgten Hella und Bosch mit ebenfalls je 33 Prozent. Die Bosch-Anteile hat Hamkens im Jahr 2002 übernommen, weil der Stuttgarter Zulieferer mit dem Verkauf von Automotive Lighting an Magneti Marelli aus dem Gesellschafterkreis von Docter Optics ausscheiden wollte.
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