Evonik Höhere Kapazitäten für TAA-Derivate

Redakteur: Bernd Otterbach

Das Chemieunternehmen Evonik baut seine Produktionskapazitäten für Triacetonamin-Derivate in China aus. TAA-Derivate machen Kunststoff lichtstabil.

Die Nachfrage nach Triacetonamin-Derivaten (TAA-Derivate) steigt seit Jahren kontinuierlich. Evonik Industries weitet aus diesem Grund seine Produktionskapazitäten für diese speziellen Derivate in China aus. Noch in diesem Jahr solle der Grundstein für ein neues Werk gelegt werden, teilte das Unternehmen mit.

Produktionsbeginn 2011

Derzeit produziert Evonik die Derivate im Joint Venture Evonik Tianda (Liaoyang) Chemical Additive Co., Ltd. am Standort Liaoyang im Nordosten Chinas. Die bestehende Produktion soll innerhalb des Gebietes von Liaoyang an die Aromatic Site (LAS), einen der größten petrochemischen Standorte, verlegt und dabei deutlich ausgebaut werden. Die volle Produktionsaufnahme ist für das vierte Quartal 2011 geplant.

Neben der Anlage im chinesischen Liaoyang betreibt Evonik eine weitere Produktion im Chemiepark Marl.

TAA-Derivaten sind essentielle Vorprodukte für die Herstellung von Lichtstabilisatoren auf Basis von sterisch gehinderten Aminen (H.A.L.S.: Hindered Amine Light Stabilizers). Die Stabilisatoren verbessern die Eigenschaften von Kunststoffen, die intensiver Lichteinstrahlung ausgesetzt sind. Haupteinsatzgebiete sind die Automobil- und Baubranche sowie Agrarfolien.

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