Elektromobilität Richtfest für Hyundais Future Mobility Battery Campus

Von Stefanie Eckardt 2 min Lesedauer

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Hyundai will Ende 2026 einen Batteriecampus in Korea eröffnen. Die Forschung soll mehr umfassen als Antriebe für Elektrofahrzeuge.

Im koreanischen Anseong feierte Hyundai kürzlich Richtfest für seinen neuen Batteriecampus, der Ende 2026 in Betrieb gehen soll.(Bild:  Hyundai)
Im koreanischen Anseong feierte Hyundai kürzlich Richtfest für seinen neuen Batteriecampus, der Ende 2026 in Betrieb gehen soll.
(Bild: Hyundai)

Hyundai will in Korea einen Batteriecampus im koreanischen Anseong eröffnen. Rund 700 Millionen lässt sich das der Autohersteller kosten. Auf 111.000 Quadratmetern will Hyundai Forschung und Entwicklung für Batterien unterbringen. Das heißt: Kompetenzen bei Batterien, Zelldesign, Verfahrenstechnik, integrierten Steuerungssystemen und dem Batteriemanagement will der Autohersteller selbst beherrschen. Außerdem geht es um Forschung und Entwicklung bei Batterietechnologie: in Design, Produktion und Anwendung.

Aufgaben im Future Mobility Battery Campus

Konkret beschäftigen sich die Menschen im Batteriecampus mit:

Validierung

  • Nachbildung des Batteriezellen-Produktionsprozesses: Elektroden-, Montage- und Aktivierungsschritte unter Bedingungen, die denen der realen Produktionsumgebung ähneln.
  • Integrierte Testumgebung für iterative Validierung: Ermöglicht wiederholte Tests der Sicherheit, Qualität und Skalierbarkeit wichtiger Batterietechnologien.
  • Batterie-Lebenszyklustests: Überprüft die Batterieleistung und -sicherheit in allen Phasen, von der Zelle über das Modul bis hin zur Integration in das Fahrzeug.

Batterieentwicklung

  • Hochleistungs-Lithium-Ionen-Zellen: Zunächst für Elektrofahrzeuge und Elektrofahrzeuge mit verlängerter Reichweite (EREVs), später auch für weitere Formate und Materialien.
  • Anpassungsfähigkeit für die Mobilität der Zukunft: Forschungsumfang, der auf die sich entwickelnden Markt- und Technologietrends ausgerichtet ist.

Integration von Digitaltechnik und KI

  • Vorhersagemodelle und Automatisierung: KI-basierte Tools und automatisierte Tests zur Verbesserung der Genauigkeit und Effizienz.
  • Big-Data-Analysen: Verbessert die Zuverlässigkeit und optimiert die Leistung durch fortschrittliche datengestützte Erkenntnisse.

Außerdem will Hyundai mit seinen Tochtergesellschaften mit Batterieherstellern zusammenarbeiten. Bislang forscht der Autohersteller etwa im Namyang R&D Center und dem Uiwang R&D Center, beide in Korea, zu Batteriematerialien, Zelldesign und Prozesstechnologien. Die bestehenden Forschungszentren fokussieren auf das anfängliche Zell- und Prozessdesign und die Validierung auf Einheitenebene.

Entwicklung über Elektrofahrzeuge hinaus

Im Future Mobility Battery Campus will Hyundai zusätzlich an Themen für „Advanced Air Mobility“ forschen, also zum Beispiel Antriebe für neue Flugzeuge für Menschen und Fracht, und künftige Mobilitätssektoren. Außerdem unterzeichneten Vertreter von Hyundai während der Richtfestfeier eine Absichtserklärung mit der Provinz Gyeonggi, der Stadt Anseong und der „Gyeonggi Housing and Urban Development Corporation“. Darin geht es um ein Ökosystem für die Batterieindustrie.

(thg)

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