Kunststoff Igus kauft den Sensorspezialisten Atronia

Quelle: Igus 1 min Lesedauer

Igus hat Atronia Tailored Sensing erworben. Die Sensortechnik ermittelt den Bauteilzustand und hilft bei der Planung von Wartungen.

Links: Michael Blass, Geschäftsführer Igus-E-Kettensysteme, und Carlos Alexandre Ferreira, Manager bei Atronia Tailored Systems.(Bild:  Igus)
Links: Michael Blass, Geschäftsführer Igus-E-Kettensysteme, und Carlos Alexandre Ferreira, Manager bei Atronia Tailored Systems.
(Bild: Igus)

Igus nutzt die Technik des Sensorspezialisten Atronia seit fünf Jahren in seinen Kunststoffprodukten. Mit der Übernahme will Igus auf dem Markt der vernetzten Kunststoffbauteile expandieren. Ziel sei es, Industrie-4.0-Produkte in Serie herzustellen und auch kleinen und mittleren Unternehmen zugänglich zu machen.

Igus investiert einiger Zeit in Forschung und Entwicklung, um neuartige, sogenannte Smart Plastics zu entwickeln. Dazu gehören Gleitlager, Energieketten und Leitungen, die mit Sensoren ausgestattet sind und ins Internet of Things (IoT) eingebunden werden können. „Intelligente“ Predictive-Maintenance-Software berechnet die besten Wartungszeitpunkte und alarmiert bei kritischen Zuständen rechtzeitig.

Verschleiß ermitteln, Wartung planen

Die Technik von Atronia Tailored Sensing ermittelt nun den Ist-Zustand der Igus-Produkte. Durch den Kauf von Atronia könne man Prozesse, Systeme und Teams beider Unternehmen besser aufeinander abstimmen, was langfristig zu Synergien und Effizienzgewinnen führen soll.

Beide Unternehmen arbeiten seit 2019 zusammen. Mittlerweile fertigt Atronia in Portugal mehrere hundert Module der Serie „i.Cee“ von Igus. Diese machen es möglich, die Sensordaten mithilfe eines webbasierten Dashboards von überall auf der Welt auszuwerten, die maximal mögliche Lebensdauer von Produkten dabei auszunutzen und Wartungseinsätze zu planen.

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