Assistenzsystem
Medien: BYDs „Gottesauge“ hat gefährliche Schwächen

Von Sven Prawitz 3 min Lesedauer

BYDs Assistenzsystem „Gottesauge“ zeigt laut Bloomberg erhebliche Mängel. Nutzer berichten von Lenkproblemen und unbeabsichtigter Beschleunigung.

BYD bietet in China sein Assistenzsystem serienmäßig an – bis in kleine Fahrzeugklassen. Das führt zu einer hohen Marktdurchdringung, aber auch vielen Kundenbeschwerden.(Bild:  BYD)
BYD bietet in China sein Assistenzsystem serienmäßig an – bis in kleine Fahrzeugklassen. Das führt zu einer hohen Marktdurchdringung, aber auch vielen Kundenbeschwerden.
(Bild: BYD)

Das „Gottesauge“ (engl. God’s Eye) genannte Assistenzsystem von BYD zeigt erhebliche Mängel, berichtet Bloomberg. Die Nachrichtenagentur beruft sich auf Zeugen und Nutzerbeschwerden in sozialen Medien in China. Geschildert wird eine spontane Beschleunigung auf über 90 km/h in einem Bereich mit einem Tempolimit von 60 km/h. Das Auto habe zudem die Spurmitte verlassen und die Mittellinie der Fahrbahn überschritten. Betroffen war der Eigentümer eines Luxus-SUV der BYD-Marke Yangwang. Es sei nicht der einzige Vorfall mit einem sogenannten Geister-Lenkmanöver, heißt es bei Bloomberg.