Elektromobilität
Lithium aus der Altmark: 25.000 Tonnen jährlich ab 2030

Von Sven Prawitz 2 min Lesedauer

Neptune Energy und das Fraunhofer IEG testen in Sachsen-Anhalt ein Adsorptionsverfahren zur direkten Lithiumextraktion. Die Altmark birgt 43 Millionen Tonnen LCE – genug für Millionen E-Auto-Batterien.

Lithium ist ein essenzieller Rohstoff für die Herstellung von Lithium-Ionen-Akkus. In Sachsen-Anhalt wird die Lithiumproduktion für die Versorgung mit kritischen Rohstoffen möglich gemacht.(Bild:  Neptune Energy)
Lithium ist ein essenzieller Rohstoff für die Herstellung von Lithium-Ionen-Akkus. In Sachsen-Anhalt wird die Lithiumproduktion für die Versorgung mit kritischen Rohstoffen möglich gemacht.
(Bild: Neptune Energy)

Das Lithiumprojekt von Neptune Energy in der sachsen-anhaltischen Altmark schreitet voran. Nach der Evaluierung verschiedener Verfahren zur direkten Lithiumextraktion optimiert das Unternehmen gemeinsam mit dem Fraunhofer IEG in der Pilotphase II das Adsorptionsverfahren und testet unterschiedliche Adsorbermaterialien für einen industriellen Einsatz.

Die Altmark im Norden von Sachsen-Anhalt ist vor allem als „Wiege Preußens" bekannt und für ihren Salzwedeler Baumkuchen. Doch hier lagern auch, mit nachgewiesenen 43 Millionen Tonnen Lithiumkarbonat-Äquivalent (LCE), eines der weltweit größten Vorkommen des Rohstoffs. Damit könnte die Region einen Beitrag zur heimischen Versorgung mit kritischen Rohstoffen und zum Aufbau resilienter europäischer Lieferketten leisten.

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