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Workshop Innenraum-Emissionen

Innenraum-Emissionen: China baut die Standards aus

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Diverse chinesische Testmethoden

CATARC unterstützt als staatliches Institut die chinesische Zentralregierung mit Informationsservice, Forschungsarbeiten sowie Studien für die Automobilbranche über Standards und technische Normen, Produktzertifizierung und Prüf- und Messverfahren, Zertifizierung des Qualitätssystems, industrielle Planung und politische Richtlinien.

Nach der kurzen Einordnung stellte Wang die Testmethoden der existierenden Standards in China vor. Für Pkw kommt dabei derzeit der Test HJ/400-2007 zum Einsatz, der aus drei Phasen, dem Präparieren, der Versiegelung und der Stichprobenentnahme besteht. Mit dem Kürzel GB/T 27630-2011 benannte er die nächste Richtlinie, die sich auf die Bewertung der Luftqualität in Pkw´s bezieht. Dort werden Substanzen wie Benzol und deren maximal erlaubte Verbreitung im Fahrzeuginnenraum pro m3 aufgelistet.

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Kontrolle durch Behörden

Mit den Methoden GB/T 24407-2012 und GB/T 28307-2012 führte er zwei Systeme an, die bei Schul- und Reisebussen Anwendung finden. Für Langstrecken-Busse gilt dabei mit der Vorgabe GB/T 17729-2009 auch ein konkreter Hygienestandard für die Luftqualität. Wie bei den Pkw´s sind auch die Prüfmethoden bei Fernbussen in verschieden Phasen unterteilt.

Die Kontrollmaßnahmen für die flüchtigen organischen Verbindungen gehen in China von verschiedenen Instanzen aus. Die freiwillige Produktzertifizierung nehmen beispielsweise die China Engineering Cost Association (CECA)und das China Quality Certification Centre (CQC) vor. Beide Behörden kontrollieren die Einhaltung von Produktstandards und die Qualität von Waren. Daneben gibt es noch die verbindlichen Regulierungs- und Kontrollmechanismen. Laut Wang seine aber weitere Maßnahmen zur Prüfung geplant, an denen auch CATARC einen Anteil hat.

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