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Workshop Innenraum-Emissionen Innenraum-Emissionen: China baut die Standards aus

| Redakteur: Christian Otto

Zum zweiten Mal trafen sich auf Initiative des Engineering-Dienstleisters imat-uve in Shanghai Innenraum-Spezialisten und diskutierten das Thema Emissionen. Den Einstieg in den Workshop gaben imat-Chef Dr. Hans Peter Schlegelmilch und ein Vertreter eines chinesischen Forschungsinstituts.

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Die diesjährigen Referenten kommen von verschiedenen chinesischen und internationalen OEMs und Zulieferern.
Die diesjährigen Referenten kommen von verschiedenen chinesischen und internationalen OEMs und Zulieferern.
(Foto: Benecke-Kaliko/ Mick Ryan)

Zwei Tage lang steht bei einem vom Design- und Engineering-Spezialisten imat-uve in Shanghai organisierten Workshop das Thema Fahrzeuginnenraum-Emissionen im Mittelpunkt. Mit rund 80 Experten von chinesischen und internationalen OEMs und Zulieferern war die Veranstaltung sehr gut besucht. Schon im letzten Jahr lud das Mönchengladbacher Unternehmen Branchenexperten in die chinesische Metropole. Laut der Veranstalter zeigt die jetzige Teilnehmerzahl, dass das Interesse am Workshop im Vergleich zu 2014 nochmals stark angestiegen ist.

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Dass das Thema Emissionen im Fahrzeug-Innenraum zurzeit die Automobilindustrie nachhaltig beschäftigt, wurde auch durch die fachliche Qualität und Intensität der Diskussion unter den Teilnehmern unterstrichen. „Es ist uns in diesem Jahr zusammen mit unseren Referenten gelungen, in einmaliger Weise top-aktuelle Themen, wie das wenige Tage alte C-ECAP-Konzept, zu besetzen und Trends aufzuzeigen. Außerdem haben wir Newcomern in China den Einstieg in das Thema "Emissionen und Geruch im Fahrzeug" ermöglicht“, freute sich Dr. Hans Peter Schlegelmilch, Geschäftsführer von imat-uve.

Design für alle Sinne

Er eröffnete dann auch den Workshop mit einem Impuls-Vortrag über die sinnliche Wahrnehmung des Fahrzeug-Interieurs. Das Design für alle Sinne wird aus seiner Sicht zukünftig noch entscheidender für eine deutliche Markenausprägung sein und damit die Kaufentscheidung des Verbrauchers beeinflussen.

Seinen Ausführungen schloss sich ein Vortrag von Kun Wang vom China Automotive Technology & Research Center (CATARC). Er ging auf die Testmethoden von leicht flüchtigen, schädlichen Substanzen (VOC) ein und legte dabei einen Fokus auf Anforderungen und Kontrollmaßnahen in China.

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