Kommentar
Wer Europas Engineering-Branche riskiert, wird es bereuen

Von Sven Prawitz 2 min Lesedauer

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Entwicklungsdienstleister berichten über Offshoring-Zwang und nicht abgerufene Aufträge. Dabei ist Europas Engineering-Ökosystem einzigartig – und könnte noch gebraucht werden, wenn andere bessere Autos bauen.

Sven Prawitz, Redakteur bei »Automobil Industrie«(Bild:  Sebastian Human/Vogel Communications Group)
Sven Prawitz, Redakteur bei »Automobil Industrie«
(Bild: Sebastian Human/Vogel Communications Group)

Der Entwicklungsdienstleister IAV will weit über 1.000 Arbeitsplätze abbauen und die Gebäude des Berliner Hauptsitzes verkaufen. Mit diesem neuen Sanierungsplan wird die Volkswagen-Beteiligung somit in wenigen Jahren insgesamt knapp 2.500 Stellen abbauen. 

Offenbar will der VW-Konzern seine Anteile verkaufen und die Radikalkur dem neuen Eigentümer die unliebsame Kostenkeule ersparen. 

Dass Letzteres nicht gut ankommt, zeigt sehr deutlich der Verkauf des Opel-Entwicklungszentrums an Segula. In Rüsselsheim brachte der harte Sparkurs des neuen Eigentümers überwiegend Frust und Enttäuschung. Der Erfolg blieb nicht nur aus, die unausgelastete Test-Sparte zog Segula fast mit in den Abgrund. Der Entwicklungsdienstleister mit Sitz in Frankreich hat sich im Jahr 2025 konsolidiert und wagt nun einen Neustart.

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