Sparkurs
IAV streicht weitere 1.400 Stellen und verkauft Berliner Zentrale

Von Sven Prawitz 2 min Lesedauer

Die VW-Tochter IAV verschärft ihren Sparkurs drastisch. Laut einem Medienbericht sollen in Deutschland 1.400 weitere Jobs wegfallen und das Betriebsgelände in Berlin verkauft werden.

IAV verkleinert sich deutlich in Deutschland (Symbolbild)(Bild:  Mrarch Mössnang Reisinger Architekten)
IAV verkleinert sich deutlich in Deutschland (Symbolbild)
(Bild: Mrarch Mössnang Reisinger Architekten)

Der nächste massive Einschnitt im Volkswagen-Kosmos steht offenbar bevor: Der Entwicklungsdienstleister IAV plant einen drastischen Stellenabbau. Wie das Manager Magazin unter Berufung auf ein internes Schreiben an die Belegschaft berichtet, will die Geschäftsführung um CEO Jörg Astalosch in Deutschland 1.400 Stellen streichen. Das Unternehmen habe die Sanierungspläne gegenüber dem Magazin bestätigt. Bereits in einer ersten Sparrunde in den Jahren 2024 und 2025 waren bei der IAV 1.200 Arbeitsplätze weggefallen.

Teil des harten „Zukunftskonzepts“ ist laut dem Bericht auch der Verkauf der Zentrale in Berlin. Das Gelände solle bis spätestens 2027 veräußert werden. Den betroffenen Berliner Mitarbeitern werde ein Wechsel an den Standort Gifhorn in Niedersachsen angeboten. Lediglich 270 Beschäftigte für „systemkritische Aufgabenbereiche“ – darunter offenbar eine neu aufgebaute Verteidigungssparte – sollen dem Manager Magazin zufolge in der Hauptstadt verbleiben. Künftig wolle das Management die Verantwortung und das Know-how vor allem an den Standorten Gifhorn und Stollberg (Sachsen) bündeln.

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