Werkstoffe Auf dem Weg zum grünen Stahl

Von Gerald Scheffels 5 min Lesedauer

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Die Stahlindustrie kommt gut voran auf dem Weg der Dekarbonisierung. Weniger klar sind Marktakzeptanz und Mehrkosten des „grünen“ Stahls fürs Auto. Rentieren sich die Milliardeninvestitionen – und gibt es genügend Stahl für die europäische Autoindustrie?

Für die Automobilindustrie ist grüner Stahl eine Möglichkeit, ihre rechnerischen Flottenemissionen zu senken.(Bild:  Thyssenkrupp Steel Europe)
Für die Automobilindustrie ist grüner Stahl eine Möglichkeit, ihre rechnerischen Flottenemissionen zu senken.
(Bild: Thyssenkrupp Steel Europe)

Es geht um viele Milliarden Euro Investment und viele Millionen Tonnen CO2: Alle Stahlhersteller verfolgen ihre Roadmap der Dekarbonisierung. Kerstin Maria Rippel, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl: „Mit dem Hochlauf von DRI- und EAF-Kapazitäten wird die Primärproduktion auf diesem Wege in der EU bis 2030 voraussichtlich 10 bis 15 Millionen Tonnen erreichen. Damit schaffen wir die Grundlage, die Automobilindustrie schrittweise mit in der EU hergestelltem emissionsarmem Stahl zu versorgen.“

Parallel dazu wird die Sekundärstahlproduktion gestärkt, die zunehmend emissionsarm sein wird, sofern die benötigten Grünstrommengen verfügbar sind.