Engineering Kein Investor: Segula gibt Testbetrieb in Rüsselsheim auf

Aktualisiert am 28.10.2025 Von Sven Prawitz 3 min Lesedauer

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Segula hat keine Investoren für seine insolvente Tochter gefunden. Der Testbetrieb in Rüsselsheim wird deshalb eingestellt, das Testzentrum in Dudenhofen geht an Opel zurück.

Gebäude P60 in Rüsselsheim: Segula wickelt sein Tochterunternehmen ab, das die Testeinrichtungen am Standort betreut.(Bild:  Segula)
Gebäude P60 in Rüsselsheim: Segula wickelt sein Tochterunternehmen ab, das die Testeinrichtungen am Standort betreut.
(Bild: Segula)

Segula hat für seine insolvente Tochtergesellschaft Segula Technologies GmbH (STG) keine Investoren gefunden. Deshalb wird der Geschäftsbetrieb an den Standorten in Rüsselsheim und Dudenhofen zum 31. Oktober eingestellt, teilt das Unternehmen mit. Bis Ende 2025 wird ein kleines Team die Abwicklung begleiten, parallel startet der Verwertungsprozess für den Standort Rüsselsheim. Das Testcenter in Dudenhofen wird an den Eigentümer Opel zurückgeführt, der über den weiteren Betrieb entscheidet, heißt es weiter.

Wie Segula mitteilt, konnten zentrale Stakeholder nicht überzeugt werden; die Kostenstruktur und Investitionsbedingungen seien zudem herausfordernd. Außerdem sei „die nachhaltige Absicherung der Versorgungsmedien für den Standort Rüsselsheim ein zusätzliches Risiko“. Aus Unternehmenskreisen heißt es, um den Standort für künftige Anforderungen auszustatten, müsse die Energieversorgung umfassend modernisiert werden.