Ausbildung Virtuelle Lernwerkstatt: 3D-Praxistraining für Kfz-Azubis

Von Edgar Schmidt und Johannes Büttner 2 min Lesedauer

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Das Ausbildungsmagazin „autoFACHMANN“ hat eine virtuelle Kfz-Lernwerkstatt gestartet. Azubis lernen damit praxisnah für Werkstattalltag und praktische Prüfung.

Ein Blick in die virtuelle Werkstatt: In der Übung geht es darum, Hochvoltfahrzeuge spannungsfrei zu schalten.(Bild:  autoFACHMANN)
Ein Blick in die virtuelle Werkstatt: In der Übung geht es darum, Hochvoltfahrzeuge spannungsfrei zu schalten.
(Bild: autoFACHMANN)

Es ist fast ein virtueller Zwilling: Die virtuelle Lernwerkstatt des »Automobil-Industrie«-Schwestermagazins „autoFACHMANN“. Hier können Azubis praxisnah an realistischen 3D-Modellen von Fahrzeugen und Werkzeugen lernen.

Sechs Übungen gibt es zum Start. Sie reichen von der Fehlersuche an der Antriebswelle über ein defektes Schließsystem und Fehler im Kühlsystem bis zum Freischalten von Hochvoltfahrzeugen nach unterschiedlichen Methoden. Azubis können außerdem an einem Scheibenwischer auf Fehlersuche gehen. Alle Übungen entsprechen den Arbeitsschritten in der Kfz-Werkstatt.

Alltag in einer Kfz-Werkstatt abbilden

Deshalb beginnt jede Übung mit einem Werkstattauftrag: Dort finden die Azubis die Kundenbeanstandung und erste Hinweise zur Aufgabe. Anschließend müssen sie den Auftrag mithilfe von Fehlersuch- oder Reparaturanleitungen, mit Diagnosetools und weiteren Werkzeugen bearbeiten. Dabei werden sie auch immer wieder auf Gefahren hingewiesen, die in einer echten Werkstatt lauern würden.

Wer diese Hinweise nicht beachtet, fliegt aus der Übung und muss neu beginnen. Das schult die notwendige Umsicht bei der Arbeit. Außerdem fördert es das Bewusstsein, Arbeitsschritte in der richtigen Reihenfolge abzuarbeiten, wenn dies aus Sicherheitsgründen wichtig ist.

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Die meisten Übungen setzen Grundkenntnisse aus dem Werkstattalltag und der Kfz-Ausbildung voraus. Dabei sind Fertigkeiten gefragt, die zuvor in den E-Learning-Kursen des Autofachmann oder in der Ausbildung vermittelt worden sind: zum Beispiel der Umgang mit Mess- und Diagnosegeräten, das Arbeiten nach Anleitung, das Bestellen von Ersatzteilen oder das Einschätzen des Arbeitsaufwands.

Probieren, Fehler machen und daraus lernen

Am Ende jeder Übung erhalten die Auszubildenden ein ausführliches Feedback zu ihren Arbeitsschritten und eine Auswertung. Die Azubis können so ohne einen Ausbilder oder Lehrer selbstständig lernen.

Sie können Arbeitsschritte und Messungen probieren, Fehler machen und Übungen beliebig oft wiederholen. Jeder Werkstattauftrag ist mit den passenden Inhalten aus dem E-Learning verknüpft – die Azubis können bei Bedarf Informationen nachschlagen. Die virtuelle Werkstatt funktioniert auch auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets.

Weiterentwicklung mit Kundenfeedback

Wie viele echte Werkstätten, entwickelt sich die virtuelle Werkstatt weiter. Neue Übungen, detailliertere Auswertungen zu den eigenen Leistungen und Vergleiche mit anderen Usern sollen folgen, ebenso wie spielerische Elemente für mehr Lernspaß.

Alle, die bei einer Übung nicht weiterkommen, können sich künftig Tipps und Hilfe einblenden lassen. Das Feedback der Nutzer fließt in die Weiterentwicklung der virtuellen Werkstatt ein.

Wie komme ich zur virtuellen Werkstatt?

Die Autofachmann-Lernwerkstatt ist rund um die Uhr geöffnet. Abonnenten können sich unter Werkstatt.Autofachmann.de direkt einloggen und loslegen. Wer noch kein Abo hat, kann sich unter Autofachmann.de/Werkstatt informieren und einen kostenlosen Testzugang anfordern. Autofachmann ist offizielles Ausbildungsmedium des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes.

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