Guangzhou Autoshow Das neue Selbstvertrauen von BYD, Nio und Co.

Von Henrik Bork 3 min Lesedauer

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Der Konkurrenzkampf in China wird immer härter. Vielleicht zeigten sich deshalb viele Autohersteller auf der jüngsten Messe in Guangzhou besonders schrill.

Die Aussteller der Guangzhou Autoshow zeigten teilweise recht ausgefallene Modelle. Flügel- und Scherentüren waren auffallend oft zu sehen.(Bild:  picture alliance / Kyodo)
Die Aussteller der Guangzhou Autoshow zeigten teilweise recht ausgefallene Modelle. Flügel- und Scherentüren waren auffallend oft zu sehen.
(Bild: picture alliance / Kyodo)

Das Feuerwerk von neuen E-Autos, gewagten Karosserie-Designs und technologischen Upgrades bei der am Sonntag (26.11). zu Ende gegangenen „Guangzhou Autoshow“ kann den ernsten Hintergrund nicht verbergen: Hier präsentierte sich dieses Mal eine Automobilbranche in einer kritischen Phase der Transformation zur E-Mobilität und zum „Smart Car“, deren knallharter Wettbewerb zum Auffallen zwingt. Wie der Pfau beim Paarungstanz zogen die Hersteller alle Register, um angesichts der immer gnadenloseren Konkurrenz nicht ins Hintertreffen zu geraten.

Effekt-heischende, ihre Flügel- oder „Scheren“-Türen nach oben aufschwingende Modelle, was sich früher nur die Lamborghinis oder McLarens der Autowelt trauten, wurden von gleich drei chinesischen Herstellern präsentiert: GAC Aion, SAIC MG und Dongfeng eπ (ja richtig, die Marke mit dem griechischen Kleinbuchstaben „pi“).