5G-IoT-Module Kontron gewinnt Aufträge für europäische 5G-Module

Von Susanne Braun 1 min Lesedauer

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Der Zulieferer Kontron produziert seine 5G-Module ausschließlich in Europa. Für diesen Ansatz konnte das Elektronikunternehmen nun mehrere Aufträge bekannt geben.

5G im Straßenverkehr ermöglicht ultraschnelle und zuverlässige Vernetzung von Fahrzeugen, Infrastruktur und Fußgängern.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
5G im Straßenverkehr ermöglicht ultraschnelle und zuverlässige Vernetzung von Fahrzeugen, Infrastruktur und Fußgängern.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Einige Hersteller nutzen das Prädikat „Made in Europe“ inzwischen für sich und ihre Markenbotschaft. Der Elektronikentwickler Kontron hat im vergangenen Jahr beschlossen, die Entwicklung und Fertigung von 5G-Modulen komplett in Europa durchzuführen. Diese Entscheidung verdient Lob, denn in geopolitisch unsicheren Zeiten gefährdet besonders die Instabilität der Mikroelektronik-Lieferkette die Versorgung.

Kontron hat kürzlich bekannt gegeben, dass das Unternehmen einen Großauftrag mit mehreren globalen Automobilherstellern gewinnen konnte. Das Unternehmen wird den Großauftrag mit einem Gesamtvolumen von rund einer Viertelmilliarde US-Dollar innerhalb von sieben Jahren erfüllen. Die nicht genannten Kunden erhalten Kontrons 5G-basierte Netzwerkzugangsgeräte. Die Produktion beginnt im Jahr 2026.

„Unsere 5G-Technik ermöglicht die nächste Generation vernetzter und autonomer Fahrzeuge“, ist Kontrons Vorstandsvorsitzender Hannes Niederhauser überzeugt. Der Automobilsektor setzt zunehmend auf 5G für eine schnellere und sicherere Datenkommunikation. Die Unternehmensführung erwartet bis 2030 ein kumuliertes Volumen von mehr als zehn Milliarden US-Dollar im Bereich der 5G-Automobil-Netzwerkzugangsmodule. Daher will sich Kontron einen Anteil an diesem Markt sichern. (sp)

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