Wirtschaft Leipzig Electronic Systems ist insolvent
Leipzig Electronic Systems hat am Dienstag (28. Juli) Insolvenz angemeldet. Die Maßnahme betrifft nur den Standort in Leipzig.
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Der Systemdienstleister Leipzig Electronic Systems, kurz Leesys, hat am 28. Juli beim Amtsgericht Leipzig einen Antrag auf Eröffnung eines Eigenverwaltungsverfahrens gestellt, um sich durch ein Planverfahren zu restrukturieren. Die Tochtergesellschaften Telealarm Europe, die Telealarm in der Schweiz sowie die Leesys LT UAB in Litauen sind von dem Insolvenzantrag nicht betroffen.
„Wir sind durch die Corona-Pandemie insbesondere im Bereich Automotive hart getroffen worden. Allein in diesem Geschäftsbereich haben wir seit April 2020 nahezu 50 Prozent des Auftragsvolumens verloren“, sagte Arnd Karden, Geschäftsführer von Leesys. Ihm zur Seite steht im Insolvenzverfahren der Sanierungsberater und Rechtsanwalt Frank Jaeger, der als weiterer Geschäftsführer ins Unternehmen eingetreten ist.
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Der vom Gericht bestellte vorläufige Sachwalter Rüdiger Wienberg vertritt die Gläubigerinteressen im Planverfahren und ist dabei, sich im Unternehmen einen ersten Eindruck zu verschaffen. Löhne und Gehälter der rund 370 Mitarbeiter sind für drei Monate über das Insolvenzgeld der Bundesagentur gesichert.
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