Opel Lichttechnik mit KI für Kommunikation im Straßenverkehr

Von Ipek Muftuler 1 min Lesedauer

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Opel präsentiert auf einer Konferenz ein autonomes Konzeptfahrzeug mit adaptiver Lichtkommunikation. Die Innovation soll Fußgänger besser schützen und das Vertrauen in automatisierte Fahrzeuge stärken.

Mit einem modifizierten Grandland testet Opel neue Kommunikationstechniken.(Bild:  Opel)
Mit einem modifizierten Grandland testet Opel neue Kommunikationstechniken.
(Bild: Opel)

Auf dem Internationalen Symposium für Automobilbeleuchtung (ISAL) 2025 in Darmstadt hat Opel gemeinsam mit Stellantis und der TU Darmstadt ein neues Lichtkonzept vorgestellt: Das Demonstrationsfahrzeug, ein Opel Grandland mit SAE-Level 3-Autonomie, kommuniziert mithilfe eines KI-gestützten Lichtsystems mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ziel der Entwicklung ist es, Licht nicht nur zur besseren Sichtbarkeit, sondern auch als aktives Kommunikationsmittel einzusetzen – zum Schutz aller Beteiligten im Straßenverkehr.

Neue Farben für neue Funktionen

Das Herzstück der Innovation ist eine dynamische Lichtsignatur: Erkennt das Fahrzeug eine Gefahrensituation, etwa einen Fußgänger auf der Straße, leuchten Signaturbeleuchtung und Display in Magenta. Kommt das Fahrzeug zum Stillstand, wechselt die Beleuchtung auf Grün und signalisiert, dass die Straße sicher überquert werden kann. Im autonomen Modus leuchten die Blinker dauerhaft cyanfarben, um andere Verkehrsteilnehmer über den Betriebszustand zu informieren.

Dabei setzt Opel bewusst auf Farben wie Cyan und Magenta, die bisher nicht im Straßenverkehr verwendet werden, um Verwechslungen mit herkömmlichen Signalen zu vermeiden. Die Auswahl der Farbcodes basiert auf wissenschaftlichen Studien zur Wahrnehmung im Straßenverkehr.

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Stellantis fördert Forschung in open labs

Das Projekt ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen Opel, dem Mutterkonzern Stellantis, der TU Darmstadt sowie dem KI-Start-up JAAI. Seit 2022 forschen die Partner im Rahmen des „OpenLabs“-Programms an innovativen Lichttechnik. Vier von Stellantis finanzierte Promotionsstellen im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik unterstreichen den wissenschaftlichen Anspruch der Kooperation.

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