Solarzellen statt Autos Lightyear stoppt Autobau-Pläne

Von sp-x 1 min Lesedauer

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Lightyear verabschiedet sich nun endgültig vom geplanten Autobau. Wie das Münchener Start-up Sono Motors wollen die Niederländer künftig Solartechnik produzieren.

Eigentlich wollte sich Lightyear nach der Teilinsolvenz Anfang 2023 auf den massenmarkttauglichen Lightyear 2 konzentrieren. Doch die Pläne für das Auto liegen nun auf Eis.(Bild:  Lighyear)
Eigentlich wollte sich Lightyear nach der Teilinsolvenz Anfang 2023 auf den massenmarkttauglichen Lightyear 2 konzentrieren. Doch die Pläne für das Auto liegen nun auf Eis.
(Bild: Lighyear)

Das niederländische Start-up Lightyear hat seine Pläne für den Serienbau von Solarautos auf Eis gelegt. Gegenüber der Zeitung NL Times bestätigte Lightyear-Gründer Lex Hoefsloot, sich künftig auf die Herstellung von Solarzellentechnik für den Automotive-Bereich konzentrieren zu wollen, was zugleich mit Personalabbau in der Fahrzeugbausparte einhergehen dürfte. Allerdings will Lightyear weiter Gespräche mit potenziellen Partnern und Investoren führen, um eventuell zu einem späteren Zeitpunkt eine Serienproduktion von Solarautos zu realisieren.

2016 hatte das Unternehmen mit dem Lightyear 0 das Konzept eines leichten und effizienten E-Autos präsentiert, welches sich dank großflächiger Solarzellen-Außenhaut teilautark mit Energie versorgt. Nach mehreren Jahren der Entwicklung kündigte das Unternehmen für Ende 2022 den Start einer Serienproduktion von 986 Exemplaren zum Stückpreis von rund 300.000 Euro an. Anfang 2023 ging Lightyear aber bereits in die Insolvenz.

Mit den verbliebenen Unternehmensteilen wollte man die Marke Lightyear weiter betreiben, um den für den Massenmarkt konzipierten und rund 40.000 Euro teuren Solarstromer Lightyear 2 zur Marktreife zu entwickeln. Mit dem für Ende 2025 angekündigten Start ist nun allerdings nicht mehr zu rechnen.

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