Nutzfahrzeuge Klimaschutz mit Elektro- und Verbrenner-Lkw

Von Claus-Peter Köth 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die IAA Transportation zeigte jüngst: BEV-only wird es in den nächsten Jahren bei Lkw nicht geben. Es braucht die Vielfalt, um die CO2-Ziele der EU für Lkw zu erreichen.

Auf der IAA Transportation wurde die Vielfalt im Lkw-Antriebsstrang gezeigt: Elektrisch mit Batterie oder Brennstoffzelle, Verbrenner betankt mit Wasserstoff (gasförmig oder flüssig), Biogas, Biodiesel oder HVO.(Bild:  VDA/IAA Transportation 2024)
Auf der IAA Transportation wurde die Vielfalt im Lkw-Antriebsstrang gezeigt: Elektrisch mit Batterie oder Brennstoffzelle, Verbrenner betankt mit Wasserstoff (gasförmig oder flüssig), Biogas, Biodiesel oder HVO.
(Bild: VDA/IAA Transportation 2024)

Die IAA Transportation in Hannover zeigte jüngst: „BEV-only“ wird es in den nächsten zehn Jahren bei Lkws nicht geben. Elektrisch mit Batterie oder Brennstoffzelle, Verbrenner betankt mit Wasserstoff (gasförmig oder flüssig), Biogas, Biodiesel oder HVO – es braucht offenbar die Vielfalt, um die ambitionierten CO2-Ziele der EU für Lkw zu erreichen.

Auch, weil keiner ernsthaft daran glaubt, dass es die für BEV-only notwendige Ladeinfrastruktur bis 2030 geben wird – alleine schon wegen der fehlenden Stromnetz-Kapazität. Im Umkehrschluss müsste die EU bei ihrer Überprüfung bis 2027 CO2-neutrale Kraftstoffe zur Erreichung der Lkw-Grenzwerte anerkennen. Bis 2025 müssen Nutzfahrzeuge in Europa 15 Prozent CO2 im Vergleich zum Jahr 2019 einsparen – bis zum Jahr 2030 sogar 45 Prozent.