Logistik
Autonom schneller auf dem Werksgelände fahren

Von Thomas Günnel 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Autonom, 20 km/h schnell und im Mischbetrieb: Acht Projektpartner haben ein Konzept für automatisierten Werksverkehr erarbeitet. Es enthält auch technische Voraussetzungen.

Autonom rangieren und mit bis zu 20 km/h unterwegs: Im Projekt „Safe20“ entstand ein Sicherheitskonzept für autonomen Werksverkehr.(Bild:  Dachser)
Autonom rangieren und mit bis zu 20 km/h unterwegs: Im Projekt „Safe20“ entstand ein Sicherheitskonzept für autonomen Werksverkehr.
(Bild: Dachser)

Autonomes Fahren ist in Fabrikhallen inzwischen Standard. Fahrerlose Transportsysteme versorgen zum Beispiel Montagelinien mit Teilen. Außerhalb der Fertigung, auf Betriebshöfen, Werksgeländen, in Logistikzentren, an Häfen und Flughäfen ist das noch nicht so. Hier fehlt bislang – ähnlich wie auf der Straße – ein Sicherheitskonzept.

Vor allem das „Rangieren von Wechselbrücken und Trailern von Abstellplätzen zur Be- oder Entladung an der Umschlaghalle bietet noch beträchtliches Potenzial für die Automatisierung – vor allem vor dem Hintergrund des Mangels an Fahrerinnen und Fahrern“, sagte dazu Stefan Hohm, Chief Development Officer des Logistikdienstleisters Dachser. „Allerdings sind autonome Fahrzeuge, die nur mit acht Kilometern pro Stunde fahren dürfen, in der Logistikpraxis keine gangbare Alternative.“