Druckguss
Das Potenzial von Mega-Casting mit KI-gestütztem Design erschließen

Von Automobil Industrie 4 min Lesedauer

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Der Großguss ist in der Automobilindustrie angekommen. Allerdings stoßen bei den komplexen konstruktiven Anforderungen die traditionellen Entwicklungsmethoden an ihre Grenzen. Altair hat für die Strukturauslegung der Mega-Gussteile nun eine Lösung entwickelt.

Bei Megacasting-Strukturen stoßen traditionelle Entwicklungsmethoden an ihre Grenzen. Altair hat mit einer generativen multidisziplinären Methode eine Lösung für die Strukturauslegung von Großgussteilen entwickelt.(Bild:  Altair)
Bei Megacasting-Strukturen stoßen traditionelle Entwicklungsmethoden an ihre Grenzen. Altair hat mit einer generativen multidisziplinären Methode eine Lösung für die Strukturauslegung von Großgussteilen entwickelt.
(Bild: Altair)

Im Zuge der Transformation der Automobilindustrie haben sich nicht nur die Fahrzeugtechnologien, sondern auch die Fertigungsmethoden weiterentwickelt. Ein Beispiel für diesen Fortschritt sind Megacasting-Strukturen. Großguss-Bauteile ersetzen viele Blechbiegeteile, die üblicherweise für Rohkarosserien verwendet werden. Sie können Fertigungskosten senken und dank zusätzlicher Konstruktionsfreiheit und vorteilhafter Materialeigenschaften neues Leichtbaupotenzial freisetzen – allen voran in der E-Mobilität.

Bewährte Methoden mit maschinellem Lernen vereint

In der Praxis erfordert die Umsetzung großer Gussteile spezielle Maschinen und eine hohe Präzision, um Fertigungstoleranzen einzuhalten sowie Materialqualität und Crashsicherheit sicherzustellen. Bei diesen komplexen konstruktiven Anforderungen an Megacasting-Strukturen stoßen traditionelle Entwicklungsmethoden an ihre Grenzen. Altair hat mit einer generativen multidisziplinären Methode eine Lösung für die Strukturauslegung von Megagussteilen entwickelt. Sie vereint bewährte Methoden wie Topologieoptimierung und Response-Surface-basierte Verfahren (Response-Surface-Methode/RSM) mit maschinellem Lernen.