Kleinwagen MG bringt neuen Polo-Konkurrenten

Von Andreas Wehner 1 min Lesedauer

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Der aktuelle MG 3 ist eines der günstigsten Autos in Großbritannien, wird aber im restlichen Europa nicht verkauft. Das soll sich mit dem Nachfolger ändern. Wer dabei auf ein günstiges E-Auto gehofft hat, wird enttäuscht.

Der neue MG 3 feiert Ende Februar in Genf seine Premiere.(Bild:  MG)
Der neue MG 3 feiert Ende Februar in Genf seine Premiere.
(Bild: MG)

MG bringt einen Kleinwagen. Mitte Januar hatte MG Motor Europe erste Teaserbilder und -videos des neuen MG 3 in verschiedenen sozialen Medien veröffentlicht, mit Hinweis auf die Premiere des Fahrzeugs auf dem Genfer Automobilsalon am 26. Februar. MG gehört zu den wenigen Autoherstellern, die 2024 auf der Messe vertreten sind.

Allerdings wird der MG 3 britischen Medienberichten zufolge nicht als batterieelektrisches Fahrzeug angeboten. Das Magazin „Autocar“ spekuliert auf einen Mildhybrid. Ein reiner Stromer in dieser Größe wäre zu teuer, schreibt „Autocar“ unter Berufung auf den britischen MG-Vertriebschef Guy Pigounakis.

Großbritannien ist das einzige europäische Land, in dem MG bereits das Vorgängermodell verkauft. Der MG3 mit Benziner ist dort eines der günstigsten Autos auf dem Markt. Gleichzeitig ist der Kleinwagen das älteste Modell im Portfolio der Chinesen. Er wurde 2011 erstmals vorgestellt.

MG war auf dem europäischen Festland zunächst nur mit Elektroautos und Plug-in-Hybriden gestartet. Inzwischen gibt es aber auch in Deutschland das Kompakt-SUV ZS und den größeren HS als Benziner.

Ob der MG 3 auch nach Deutschland kommt, ist unklar. Dass das Auto in Genf steht, lässt jedoch vermuten, dass der Polo-Konkurrent künftig auch außerhalb Großbritanniens auf Kundenfang gehen soll. Dann wäre der deutsche Markt für den Hersteller sicherlich attraktiv.

MG war 2023 die erfolgreichste chinesische Marke in Deutschland. 21.200 Neuzulassungen entsprachen im vergangenen Jahr einem Marktanteil von 0,7 Prozent.

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