Autonomes Fahren Mobileye liefert Plattform für Assistenzsysteme an Porsche

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die Intel-Tochter Mobileye soll die Technologieplattform für Assistenzsysteme künftiger Porsche-Modelle liefern. Das System soll auch für andere Marken des VW-Konzerns verfügbar sein.

Die Assistenzsysteme künftiger Porsche-Modelle sollen auf einer Technologieplattform von Mobileye basieren.(Bild:  Porsche)
Die Assistenzsysteme künftiger Porsche-Modelle sollen auf einer Technologieplattform von Mobileye basieren.
(Bild: Porsche)

Bei der Produktion hochautomatisierter Fahrsysteme will Porsche mit dem Unternehmen Mobileye kooperieren. In künftigen Modellen sollen Assistenzsysteme auf der Technologieplattform „Super Vision“ von Mobileye basieren. Das teilte Porsche am Dienstag (10. Mai) in Stuttgart mit.

Der Sportwagenhersteller will im Rahmen der Kooperation eine sogenannte „Navigate-on-Pilot“-Funktion anbieten. Das Auto kann dann unter anderem vorgegebenen Routen folgen, selbst ein- und ausscheren und langsamere Fahrzeuge auf mehrspurigen Straßen automatisch überholen. Wenn die Gesetze und der Verkehr es zulassen, kann der Fahrer die Hände vom Lenkrad nehmen – muss aber weiterhin aufmerksam bleiben.

Mobileye-System als Plattform für den VW-Konzern

Die Mobileye-Systeme sollen auch von anderen Marken des VW-Konzerns, zu dem Porsche mehrheitlich gehört, als Plattform genutzt werden können. Der Sportwagenhersteller will die Systeme aber selbst modifizieren. „In den allermeisten Situationen wird man einen Porsche auch in Zukunft selbst fahren wollen – und natürlich jederzeit können“, sagte Porsche-Entwicklungsvorstand Michael Steiner. Technologie könne die Technik den Fahrer aber bei Alltagsaufgaben wie Staufahrten entlasten.

Kritik an VW-Tochter Cariad

Wegen Startschwierigkeiten und Verzögerungen hatte Volkswagen erst am Montag (8. Mai) die Führung der IT-Tochter Cariad ausgetauscht. Cariad ist für die Entwicklung von Auto-Software für Volkswagen zuständig.

Hinter den Kulissen hatten in der Vergangenheit Oberklasse-Anbieter wie Porsche und Audi die Strategie der VW-Tochter kritisiert, auf die Entwicklung einer für alle Konzernmarken passenden Einheits-Software zu setzen. Die Autohersteller befürchten etwa, dass sich dadurch weitere Modellanläufe verzögern und beträchtliche Zusatzkosten auflaufen könnten. (thg)

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