Arbeitsplätze Zulieferer Mubea baut Stellen ab

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Der Zulieferer Muhr und Bender muss Stellen abbauen. Betroffen sind drei von sechs Standorten in Deutschland.

Der Firmensitz des Zulieferers Mubea in Attendorn.(Bild: Mubea)
Der Firmensitz des Zulieferers Mubea in Attendorn.
(Bild: Mubea)

Wegen der schwierigen Situation der europäischen Automobilindustrie will der nordrhein-westfälische Zulieferer Mubea bis Ende 2025 rund 300 Stellen abbauen. Betroffen davon sind laut einer Unternehmenssprecherin die Firmenzentrale in Attendorn, Nordrhein-Westfalen, sowie die Werke in Daaden, Rheinland-Pfalz, und Weißensee, Thüringen. 

Wie viele Arbeitsplätze an den einzelnen Orten wegfallen, steht den Angaben zufolge bisher nicht fest. Gespräche zwischen Geschäftsleitung und Betriebsräten laufen demnach noch. Mubea hat weitere Werke in Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern, Oberpfaffenhofen, Bayern, und Dingelstädt, Thüringen. Diese sind jedoch nicht von dem Stellenabbau betroffen, sagte die Sprecherin. Zuvor hatten andere Medien über die Pläne berichtet.

Die Entscheidung sei notwendig, „um die Wettbewerbsfähigkeit und langfristige Stabilität der Mubea-Unternehmensgruppe in einem zunehmend herausfordernden Marktumfeld zu sichern“, sagte der Geschäftsführende Gesellschafter, Thomas Muhr. 

„Kapazitäten erheblich unterausgelastet“

Das Unternehmen verwies in einer Mitteilung auf einen Umsatzrückgang der europäischen Automobilindustrie. Die Situation habe sich in den vergangenen Monaten deutlich verschärft. Als Grund genannt wurden unter anderem auch „Unsicherheiten bei neuen Antriebstechnologien“.

Dies führe dazu, „dass die Kapazitäten sowohl bei Automobilherstellern als auch deren Zulieferern erheblich unterausgelastet sind und erfordert eine Anpassung der Strukturen an die gesunkene Nachfrage“, hieß es weiter. 

Mubea beschäftigt deutschlandweit 5.000 Menschen an sechs Standorten. Das Unternehmen beliefert als Leichtbauspezialist vor allem die Autoindustrie, ist aber auch im Luftfahrtsektor tätig. Im Jahr 2023 erwirtschaftete Mubea nach eigenen Angaben einen Umsatz von etwa 3,1 Milliarden Euro. Weltweit sind arbeiten 17.000 Menschen an 54 Standorten für das Unternehmen. (thg)

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