Keiper Neue Sitzlehneneinsteller sparen Raum und Gewicht
Johnson Controls hat auf der IAA die neuen Sitzlehneneinsteller Taumel 3000 und Lever 3000 aus der Keiper Produktlinie vorgestellt.
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Schon die Vorläufergeneration aus der 2000er Serie hatte seit Mitte der 1990er Jahre Erfolgsgeschichte geschrieben. Die neue Produktgeneration unter dem Namen 3000 wurde in allen entscheidenden Eigenschaften verbessert und bietet darüber hinaus einen enormen Zusatznutzen.
Im Anforderungsdreieck „Kosten - Gewicht - Bauraum“ sei den Entwicklungsingenieuren nicht nur eine Produkt-Evolution bei der
Verbesserung aller entscheidenden Parameter gelungen, meint Dr. Heinz Voss, Leiter Global Engineering of
Mechanisms des Johnson Controls Produktbereichs Metals & Mechanisms: „Wir konnten durch den Blick auf das Gesamtsystem Sitzstruktur durchaus als ‚revolutionär‘ zu bezeichnende Innovationen im Einstellmodul verwirklichen.“
78 Prozent mehr Lastaufnahme
Beim Blick auf die reinen Produkteigenschaften zeigen sich verschiedene Verbesserungen der neuen 3000er Generation im Vergleich zu ihren Vorgängern: Taumel 3000 (Disc-Drehlehneneinsteller) und Lever 3000 (Disc-Rastlehneneinsteller) verfügen über mehr Lastaufnahmefähigkeit pro Gewichtseinheit. In Zahlen ausgedrückt heißt das beim Vergleich von Taumel 3000 mit der 2000er Generation ein Mehr von bis zu 78 Prozent. Dies geht mit einer erhöhten Sicherheit für die Insassen einher: Der Einstellmechanismus als Drehpunkt der Rückenlehne muss bei einem Unfall große Kräfte aufnehmen, um den Passagier vor Verletzungen zu schützen. Die neuen 3000er Produkte gibt es außerdem in drei Lastklassen (>/= 1.500 Nm, >/= 2.000 Nm und >/= 2.500 Nm), zusätzlich werden manuelle und elektrische Versionen für 3-türige Fahrzeuge in allen Lastklassen angeboten.
Weniger Gewicht und Bauraum
Im direkten Vergleich zu ihren Vorgängern benötigen die 3000er Lehneneinsteller weniger Material, beanspruchen weniger Bauraum und bringen weniger Gewicht auf die Waage. Der Gewichtsvorteil im Vergleich zur 2000er Generation beläuft sich auf bis zu 44 Prozent, die Einsparung beim Bauraum auf bis zu 53 Prozent.
Integriertes Einstellmodul spart bis zu zwei Kilogramm
Die bekannten und bewährten Funktionalitäten bleiben gleich: Auch die neuen Sitzlehneneinsteller bieten zuverlässige Qualität, weisen eine einfache Bedienbarkeit auf, sind in gleichem Maße spielfrei (Spiel < 1 mm) und ebenso modular das heißt, manuelle und elektrische Version innerhalb einer Lastklasse sind austauschbar. Den über die reine Produktentwicklung hinausgehenden Zusatznutzen, das „Plus“ gegenüber den Vorgängern und allen vergleichbaren Produkten im Markt, erreichen die 3000er Lehneneinsteller durch eine intelligent konstruierte Schnittstelle. „Wir haben damit die Möglichkeit geschaffen, das Einstellmodul direkt in das Sitz- beziehungsweise Lehnenseitenteil zu integrieren und so auf herkömmliche Adaptionen zu verzichten“, erklärt Voss. „Das bringt in Summe ein Sparpotenzial von bis zu zwei Kilogramm pro Fahrzeug.“ Durch diesen erstmals ganzheitlichen Ansatz lässt sich jedoch nicht nur der Materialeinsatz erheblich reduzieren, sondern auch der gesamte Fertigungsprozess durch geringeren Montageaufwand und kürzere Montagezeiten in der Produktion optimieren.
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