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Nissan Leaf: E-Mobilität aus Sunderland

Von Michael Specht/SP-X 4 min Lesedauer

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Nissan fertigt im britischen Sunderland die dritte Generation des Leaf. Die Batteriezellen kommen aus der Nähe. Und es gibt einige Modellpläne.

Im Nissan-Werk in Sunderland ist die Produktion des neuen Leaf angelaufen. An dieser Station werden Karosserie und Akku miteinander verbunden.(Bild:  Nissan)
Im Nissan-Werk in Sunderland ist die Produktion des neuen Leaf angelaufen. An dieser Station werden Karosserie und Akku miteinander verbunden.
(Bild: Nissan)

Welcher Autohersteller kann schon von sich behaupten, bereits die dritte Generation eines Elektromodells zu produzieren? Einzig Nissan. Mit dem Leaf zeigte der Autohersteller bereits vor über 15 Jahren wahren Pioniergeist und wagte früh den Weg in die E-Mobilität. Das zugegebenermaßen optisch gewöhnungsbedürftige Kompaktauto war das erste Serien-BEV – Battery Electric Vehicle –, das in größeren Stückzahlen gebaut wurde. Seit 2013 auch im englischen Werk in Sunderland.

Die Fabrik nahe der Stadt Newcastle ist heute die größte zusammenhängende Autoproduktionsstätte des Landes. Wer hätte dies jemals gedacht? Als Nissan zu Beginn der 80er-Jahre erstmals den Spaten in den Baugrund steckte, galt das Projekt als ein revolutionäres Wagnis. Ein Japaner kommt nach Europa, um Autos hauptsächlich für Europa zu bauen.