Batteriezellen Northvolt beginnt Bau von Batteriefabrik in Heide

Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

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Das schwedische Unternehmen Northvolt hat mit dem Bau seiner Batteriefabrik im schleswig-holsteinischen Heide begonnen. Ab 2026 sollen hier Batteriezellen entstehen.

Northvolt hat mit dem Bau von „Northvolt Drei“ im schleswig-holsteinischen Heide begonnen. Im Bild: Rendering des fertigen Werkes.(Bild:  Northvolt)
Northvolt hat mit dem Bau von „Northvolt Drei“ im schleswig-holsteinischen Heide begonnen. Im Bild: Rendering des fertigen Werkes.
(Bild: Northvolt)

Northvolt hat mit dem Bau einer Batteriefabrik in Deutschland begonnen. In „Northvolt Drei“ im schleswig-holsteinischen Heide sollen künftig 3.000 Menschen arbeiten. Die jährliche Produktionskapazität der Fabrik liegt laut Northvolt bei 60 Gigawattstunden. Die Produktion soll im Jahr 2026 beginnen.

Bund und Länder fördern die Ansiedlung mit rund 900 Millionen Euro, sagte Wirtschaftsminister Robert Habeck laut NDR Info. Das Projekt sei „eine der größten Investitionen seit langer Zeit“. Northvolt investiert nach eigenen Angaben rund 4,5 Milliarden Euro. Zur Standortwahl verwies Habeck laut des NDR auf erneuerbare Energien: „Northvolt hat in ganz Europa gesucht. Und Heide hat sich durchgesetzt. Der Hauptgrund war die Dichte an grünem Strom“.

Ministerpräsident rechnet mit 13.000 neuen Arbeitsplätzen

Die Energie für das Batteriewerk wird aus erneuerbarer Energie aus Windkraft stammen, konkret aus einem Windpark am Standort Heide. Daniel Günther, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, bezifferte vor Ort die Zahl der Arbeitsplätze die in der Region entstehen laut des NDR auf fast 10.000 – zusätzlich zu den 3.000 im Werk.

Zum Baubeginn kamen unter anderem Bundeskanzler Olaf Scholz, Vizekanzler Robert Habeck, der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, Northvolt-CEO und Mitbegründer Peter Carlsson, und der CEO von Northvolt Drei, Christofer Haux.

„Deutschland war, ist und bleibt ein starkes Industrieland. Die Herstellung guter Autos bleibt auch über den Verbrennungsmotor hinaus Rückgrat unserer Industrie. Dafür brauchen wir Batteriezellen ‚Made in Germany‘, ‚Made in Europe‘. Und deshalb ist es eine gute Nachricht, für unser ganzes Land, auch in Wolfsburg, München, Stuttgart, Ingolstadt, Grünheide, Köln, Rüsselsheim, Zwickau und wo überall sonst Autos und Autoteile hergestellt werden, dass hier im Norden künftig klimafreundlich produzierte Batteriezellen für eine Million Autos im Jahr entstehen“, sagte Scholz während der Veranstaltung. „So sichern wir unsere technologische Souveränität und so sichern wir Wertschöpfung in Europa.“

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