Zulieferer Northvolt meldet Insolvenz in Schweden an

Von Lina Demmel 1 min Lesedauer

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Northvolt hat in Schweden Insolvenz angemeldet. Northvolt Deutschland und Nordamerika sind davon nicht direkt betroffen.

Northvolt hat in Schweden Insolvenz angemeldet.(Bild:  Northvolt)
Northvolt hat in Schweden Insolvenz angemeldet.
(Bild: Northvolt)

Northvolt hat in Schweden Insolvenz angemeldet. Wie das Unternehmen mitteilte, wurden alle Optionen zur finanziellen Umstrukturierung, einschließlich eines Chapter -11-Verfahrens in den USA, wahrgenommen. Dennoch konnten die notwendigen finanziellen Bedingungen nicht geschaffen werden, um in seiner aktuellen Form fortzufahren.

Das Unternehmen führte als Ursache diverse Herausforderungen in den vergangenen Monaten an, die seine finanzielle Lage beeinträchtigt hätten. Steigende Kapitalkosten und geopolitische Instabilität führten zu Unterbrechungen der Lieferketten und Änderungen in der Marktnachfrage. Vor diesem Hintergrund kam es zu Herausforderungen beim Hochfahren der Produktion.

Geordneter Übergang 

Nach der Insolvenzanmeldung wird ein gerichtlich bestellter Treuhänder in Schweden den Prozess überwachen, einschließlich des Verkaufs des Unternehmens und seiner Vermögenswerte sowie der Begleichung bestehender Verpflichtungen. Der Prozess wird gemäß dem schwedischen Insolvenzrecht durchgeführt. Ziel ist es, einen geordneten Übergang für Mitarbeiter, Partner und Gläubiger sicherzustellen. Als Treuhänder wurde Mikael Kubu nominiert.

Northvolt Deutschland und Nordamerika meldeten keine Insolvenz an. Diese sind hundertprozentige Tochtergesellschaften von Northvolt. Alle Entscheidungen bezüglich dieser Einheiten sollen zur passenden Zeit vom gerichtlich bestellten Treuhänder in Absprache mit den Gläubigern getroffen werden.

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