gesponsertFahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren Wärmebildkameras erhöhen Verkehrssicherheit für schwächere Verkehrsteilnehmer

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Aktuelle Notbremsassistenten haben Schwierigkeiten, schwächere Verkehrsteilnehmer, beispielsweise Fußgänger zu erkennen. Insbesondere bei schwierigen Sichtverhältnissen. Studien ergaben, dass einige Assistenten bei Dunkelheit nur wenig hilfreich sind. Abhilfe schaffen die Wärmebildkameras von Adasky.

Wärmebildkamera von Adasky(Bild:  Adasky)
Wärmebildkamera von Adasky
(Bild: Adasky)

1968 wurde in den Vereinigten Staaten die Gurtpflicht eingeführt. Diese Vorschrift kam 10 Jahre nach einer Studie über die Verwendung von Sicherheitsgurten, die eine deutliche Verringerung der Zahl der Verkehrstoten nachwies. 30 Jahre später wurden Frontairbags verbindlich vorgeschrieben, nachdem weitere 10 Jahre Forschung ihren Nutzen bewiesen hatten. Im Jahr 2022 wurde ein weiteres Sicherheitssystem, die automatische Notbremsung (Automatic Emergency Breaking, AEB), von allen großen Herstellern für alle Neufahrzeuge übernommen. Im Gegensatz zu den lebensrettenden Vorteilen von Sicherheitsgurten und Airbags sind die derzeitigen AEB-Systeme noch immer nur begrenzt wirksam. Die eingesetzten Technologien können Fußgänger schlechter erkennen und haben somit Schwierigkeiten, Unfälle mit ihnen zu vermeiden oder zu mindern. Insbesondere bei Nacht oder bei schlechtem Wetter.

Eine Studie des amerikanischen Automobilverbands AAA aus dem Jahr 2019 ergab, dass einige Notbremsassistenten bei Dunkelheit „völlig nutzlos“ sind. Ein zusätzlicher Sensor kann dazu beitragen, Notbremsassistenten sicherer zu machen. Die Rede ist von einer Wärmebildkamera.

Gefährdete Verkehrsteilnehmer unter schwierigen Bedingungen schneller erkennen

Wie funktionieren diese automatischen Warnsysteme? Eine CMOS-Kamera (Complementary Metal Oxide Semiconductor) ist für die Erkennung und Klassifizierung des jeweiligen Objekts auf der jeweiligen Fahrspur zuständig. Ein zusätzliches Radar misst die Entfernung und Geschwindigkeit des Objekts. Diese Kombination funktioniert gut, um Kollisionen mit vorausfahrenden Fahrzeugen zu entschärfen, weil diese tagsüber durch ihre Größe und Form sowie nachts durch ihre roten Rücklichter auffallen. Anders sieht es bei Fußgängern aus. Sie sind allein von der Größe her nicht so auffällig und können leichter im Hintergrund verschwinden. Nachts steigt die Gefahr noch mehr. Fußgänger sind nicht selbstleuchtend, so dass ihre Erkennung auf die Leuchtweite des Fahrzeugs beschränkt ist. Das sind in der Regel lediglich 30 bis 40 Meter.

Kein Wunder, dass die Zahl der Verkehrstoten laut die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) nachts um 20 Prozent höher ist als tagsüber. Wenn man bedenkt, dass die Nutzung der Straßen durch Fußgänger und motorisierte Zweiräder nachts viel geringer ist, wird dieses Verhältnis noch größer. Darum müssen automatische Bremssysteme nachts genauso wirksam sein wie tagsüber.

Neue Standards durch neue Hardware

Damit fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme (Advanced Driver Assistance Systems, ADAS) und automatisierte Fahrzeuge wirklich sicher und zuverlässig sind, müssen sie immer alles sehen und verstehen, was sich ihnen in den Weg stellt, insbesondere nachts, bei schlechtem Wetter und wenn sie von direktem Sonnen- oder Fernlicht geblendet werden.

Light Detection and Ranging (LIDAR) ist seit einigen Jahren die vielversprechendste ergänzende Technologie. Sie ist innovativ und genau, hat aber auch ihre Grenzen. Insbesondere die eingeschränkte Leistungsfähigkeit bei schlechten Wetterbedingungen und der hohe Preis verhindern den Einsatz in allen neuen Fahrzeugen. Wärmebildkameras sind das fehlende Teil des Puzzles.

Moderne Kamera mit geringer Lichtempfindlichkeit(Bild:  Adasky)
Moderne Kamera mit geringer Lichtempfindlichkeit
(Bild: Adasky)

Adaskys Wärmebildkamera(Bild:  Adasky)
Adaskys Wärmebildkamera
(Bild: Adasky)

Wärmebildkamera-Technologie von Adasky

Die Wärmebildkamera kann Objekte bis zu einer Entfernung von 300 Metern erkennen und Lebewesen selbst bei einer Entfernung von mehr als 200 Metern klassifizieren – dank der Erfassung der Wärmecharakteristika, egal wie schlecht die Sicht ist. Dagegen können Tageslicht-Kameras, wenn typische Fahrzeugscheinwerfer mit Abblendlicht die Nachtszene voraus erhellen, ein Objekt bis zu einer Entfernung von etwa 80 Metern erkennen. Sie können aber nicht feststellen, ob es sich um ein Lebewesen handelt.

Die Hardware und Software der Adasky Wärmebildkamera werden im eigenen Haus entwickelt und hergestellt, um eine optimale Kompatibilität, Qualität und Skalierbarkeit zu gewährleisten. Die Kamera ist mit mehreren Sichtfeldern ausgestattet, um verschiedene Szenarien auf der Straße abzudecken und das automatisierte Fahrzeug in eine 360-Grad-Sicherheitsschicht zu hüllen. Zu den automotive-grade Eigenschaften dieser Kamera gehört auch, dass sich die Kamera nur mittels Software regelmäßig an die Umgebungswärme anpasst, ohne dass – wie sonst bei Wärmekameras üblich – für den Kalibriervorgang eine mechanische Blende schließt und die Kamera „blind“ ist.

Die Wärmebildkameras von Adasky verfügen über proprietäre Technologie, die Folgendes umfasst:

  • Eigenes, eingebettetes Chip-Design. Wärmebildkameras von Adasky verfügen über ein Embedded-Chip-Design, das den Bildsensor, den Prozessor und fortschrittliche Algorithmen in einem kompakten Gehäuse integriert.
  • Kompakte Größe und nahtlose Integration. Die Wärmebildkameras von Adasky haben einen kleinen Formfaktor, der sie ideal für die nahtlose Integration in verschiedene Fahrzeugplattformen macht.
  • KI-basierte Erkennungs- und Klassifizierungs-Software. Die Erkennungs-Software von Adasky lässt sich nahtlos in bestehende Unfallvermeidungs- oder autonome Systeme integrieren.

Uneingeschränkte Sicht nach hinten mit dem Gentex Full Display Mirror (FDM)(Bild:  Gentex GmbH)
Uneingeschränkte Sicht nach hinten mit dem Gentex Full Display Mirror (FDM)
(Bild: Gentex GmbH)

Zusammenarbeit zwischen Adasky und Gentex

Gentex hat das Potenzial von Adaskys Wärmebildtechnologie erkannt und eine strategische Partnerschaft mit dem Start-Up geschlossen. Diese Zusammenarbeit kombiniert Adaskys Wärmekameralösungen mit den Fertigungskapazitäten und Branchenkenntnissen von Gentex. Das Unternehmen, das in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert, ist vor allem für die Erfindung des automatisch abblendenden Rückspiegels bekannt. Gentex hat vor kurzem Adaskys Wärmesensortechnologie in einem Full Display Mirror (FDM) vorgestellt. Der Einbau einer nach hinten gerichteten Wärmebildkamera in ein FDM-System könnte die Fähigkeit des Fahrers, den rückwärtigen Bereich bei Nachtfahrten zu überwachen oder potenzielle Gefahren zu erkennen, erheblich verbessern.

Bildergalerie

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